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Fink – Resurgam – Der nächste Schritt

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Der ehemalige Techno-DJ Finian Paul Greenall alias Fink treibt seine musikalische Metamorphose weiter voran. Nach dem urbanen „Hard Believer“-Flackern, dem dubbigen Rückblick „Horizontalism“ und dem bluesigen Miniatur-Ausbruch „Fink’s Sunday Night Blues Club, Vol. 1“ machen sich dieser Tage spirituelle Atmo-Sounds auf die Reise.

Getragen von schleppenden Trommeln dreht der achtminütige Titeltrack seine Kreise. Wer einen belebenden Einstieg erwartet, der zieht erst einmal die Augenbrauen zusammen. Im Stil eines Predigers säuselt Fink seine Verse ins Mikrofon. Harmonien: Fehlanzeige. Der gebürtige Brite setzt im Spätsommer 2017 alles auf die Mood-Karte.

Viele weitere narkotisierende Minuten ziehen ins Land, ehe Fink mit dem sich sekündlich steigernden Schunkler „Not Everything Was Better In The Past“ und dem fiebrigen Afro-Pop-Groover „Godhead“ im Gepäck etwas Licht ins Dunkel bringt.

Es folgen noch melancholische Verwirrspiele („This Isn’t A Mistake“), handzahme Vocal-Jams („Covering Your Tracks“) und geballte Tristesse aus der Band-Schatulle („There’s Just Something About You“).

„Resurgam“ ist nichts für die Masse. Sicher, auch die vorherigen Fink-Werke schwammen eher in Nebenflüssen. Aber mit „Resurgam“ geht Fink nun noch einen Schritt weiter. Der Format-Radio-Junkie schaltet hier wahrscheinlich schon ab, noch ehe Fink zum Halbzeit-Tee bittet.

Langjährige Begleiter des Engländers hingegen, die kein Problem damit haben, dass sich ihr Hero auf jedem Album neu erfindet, werden sicherlich auch an „Resurgam“ ihre Freude haben.

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