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Hercules And Love Affair – Omnion

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„Music makes the people come together“ wusste schon Madonna. Das neue Werk von Hercules & Love Affair ist genau so eine Platte, die diverse Künster*innen und Stimmungen vereint. Auf dem gerade erschienenen Longplayer „Omnion“ (dt.: alle) sind Dancetracks für alle Gemütszustände versammelt.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Mastermind Andrew Butler weiß genau, welche Stimme er für welchen Song braucht, damit maximale Emotionen transportiert werden. Der Track „Blind“, den Antony Hegarty (jetzt Anohni) einsang, wurde 2008 ein beachtlicher Hit – nicht nur in den queeren Clubs dieser Welt.

Der Opener „Omnion“ des neuen Werks ist eine entspannte Midtempo-Nummer, die von der in New York lebenden Musikerin Sharon van Etten eingesungen wurde. Butler hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Drogen, in diesem Song könnte der Produzent und Fitnesstrainer seinen Kampf um ein cleanes Leben verarbeitet haben.

Rausch und Runterkommen sind untrennbar miteinander verknüpft. „Controller“ könnte der neue Hit für alle Sex- und Fetischparties werden, Faris Badwan singt ganz sleezy: „Use me, it’s all I want“. Diese klaren Beats und die Stimme vom „The Horrors„-Sänger Faris Badwan erinnern an die großen „Master And Servant“-Zeiten von Depeche Mode.

Wann genau wurde „Rejoice“ aufgenommen? Der Track, bei dem Rouge Mary die Leadvocals leicht überspannt eingesungen hat, klingt wie ein Hit aus dem Jahr 1986. Die Doppelbeats, die metallischen Soundeffekte und der Trompetenausklang dürften New Order die Tränen in die Augen treiben.

Eine flatterige und gleichermaßen minimalistische Wassermusik ist „Running“, gesungen von den drei Schwestern von Sísý Ey. Federleicht laufen oder gar schweben wir gemeinsam mit den Isländerinnen den Problemen davon.

„Fools Wear Crowns“ ist die einzige Nummer, auf der niemand gefeatured wird. Butlers Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einem leichten Soundteppich begleitet. Der Soundfrickler ist nicht der größte Sänger, aber ein Meister des Kombinierens von Stimmungen, Beats und Streichern. „Who´s the fool now?“ fragt er am Ende des verträumten Tracks immer und immer wieder.

Sechs verschiedene Musiker*innen und Bands dürfen auf dem Album singen, sie haben Wurzeln u.a. im Libanon, den USA und Belgien. Musik bringt Menschen jenseits aller Grenzen zusammen, wie Andrew Butler auch auf seinem sechsten Longplayer beweist.

Der Club ist ein Subkosmos, in dem alle Emotionen in höherer Konzentration als im echten Leben vorkommen. Und genau dieses Konzentrat hat Andrew Butler auf der neuen Hercules & Love Affair-Platte in Sound übersetzt. „Omnion“ ist der perfekte Soundtrack zum Stylen, Tanzen, Runterkommen und Lieben, Bereuen oder Vermissen – eben für alle und alles.

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