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Max Colombie alias Oscar And The Wolf hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem etwas monoton vor sich hin dümpelnden Elektro-Pop-Genre wieder etwas Leben einzuhauchen. In seinem Heimatland Belgien ist man schon seit drei Jahren Feuer und Flamme, wenn irgendwo der Name Oscar And The Wolf auf der Bildfläche erscheint.

Mit seinem zweiten Studioalbum „Infinity“ will der Alleinunterhalter aus Gent nun auch den Rest der Welt von seiner Mixtur aus melancholischen und tanzwütigen Elektro-Pop-Vibes überzeugen.

Karibische Soundscapes („Exotic“) treffen auf sphärischen Dream-Pop („Pretty Infiniti“). Im Anschluss tanzt man sich in Trance („Touch Down“) und schmilzt dahin, wenn klassischer Pop mit einem Hauch von Soul überzogen wird („Honey“).

Oscar And The Wolf bedient sich und gibt zurück. Das ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht, der gerne Eigenes mit Fremdem paart. Im Universum von Oscar And The Wolf ist alles erlaubt, was mit Knöpfen und Reglern in Klangkunst verwandelt werden kann. Neben Dream-Pop, Soul und Format-Pop jongliert der Belgier auch gerne mit Elementen aus den Bereichen House und Trance.

Ummantelt von einer markanten Stimme, die sich wahlweise in Richtung Dancefloor oder Kuschel-Lounge ausbreitet, präsentiert sich schlussendlich ein zeitloses Elektro-Pop-Potpourri, das Anhängern detailverliebt arrangierter Cyber-Sounds ein permanentes Lächeln ins Gesicht zaubert. Applaus! Applaus!

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