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Alex Lahey – I Love You Like A Brother

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Australien ist das Land der Backpacker und Abenteurer. Was aber passiert mit den Liebschaften, die in dem Land leben und nach der Rundreise zurückbleiben?

Alex Lahey hat die vielen Phasen der amourösen Begegnungen, sicherlich auch mit Backpacker*innen auf ihrem Debütalbum „I Love You Like A Brother“ eingängig und kraftvoll vertont.

Bereits beim Opener „Every Day`s The Weekend“  geht der Beat direkt ins Blut, mein Kopf und mein Fuß müssen sofort mitwippen. Wer frisch verliebt ist, für den ist Arbeit lästige Pflicht, da man diese Zeit nicht mit seinem Schwarm verbringen kann.

Das Video zum Song ist unbedingt sehenswert, Alex Lahey spielt u.a. eine Gurkenglaskontrolleurin oder eine komplett talentfreie Konditoreiaushilfe und wird jedes mal umgehend gefeuert.

„Ich liebe dich wie einen Bruder“ oder auch „Lass uns Freunde bleiben“ sind Sätze, die man nie, nie hören möchte. Lahey hat mit „I Love You Like A Brother“ eine schnelle und fröhliche Indie-Rock-Nummer geschrieben, da tut diese Ansage bestimmt nicht ganz so sehr weh.

Beim Hüpfen zum Song trocknen die Tränen schneller und der Glückshormonspiegel steigt im Blut wieder an. Die Sängerin weiss, wie sie schwierige Situationen in energetische Songs verpackt.

„Backpack“ und „Lotto In Reverse“ handeln von Begegnungen mit Reisenden, in die sich die gebürtige Melbournerin unglücklich verliebt hat. „Perth Traumatic Stress Disorder“ ist eine Abrechnung mit der „schönen Stadt“ Perth, in der Lahey verlassen wurde.

Die Kollegin von Courtney Barnett beschreibt ihre Verliebtheit wie einen Drogenrausch in „I Haven`t Been Taking Care Of Myself“ und erkennt, dass nur sie gut für sich sorgen kann.

Dafür brauchen manche Menschen ein bis drei Therapien, Alex Lahey vertont die Selbsterkenntnis in einer melodiösen Rocknummer, die mit „Do da da do wah-oh!“ endet. Lautes (Mit-) Singen befreit und entspannt, dazu gibt es sogar einige Studien.

Das Lachen ist der Gitarrenvirtuosin nicht abhanden gekommen, wie man auf dem Albumcover sehen kann. Die Musikerin steht seitlich neben einem Sphinx-Kopf und kneift lächelnd die Augen zusammen.

Die viele Sonne in Down Under bringt zwar viele Touris ins Land, die der Grundbaustein für eine einglückliche Liebelei sein können, aber die Sonne lässt die Menschen ebenfalls entspannen – und großartige Songs schreiben. Dafür ist Alex Lahey ist eines der besten Beispiele, die mit „I Love You Like A Brother“ zehn großartige Nummern veröffentlicht hat.

Auf die bald startende Tour von Alex Lahey darf man sich freuen, die Songs machen live bestimmt genauso viel, wenn nicht gar noch ein bisschen mehr Spaß, als auf Platte.

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