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Shout Out Louds – Live in der Muffathalle, München

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Schweden rangiert seit Jahren in den Top 10 Ländern des World Happiness Reports der UN. Das merkt man auch der Musik aus diesem Land an, die – trotz eines leicht melancholischen Einschlags – meist mit poppigen Melodien zu guter Laune animiert.

Das wurde auch gestern wieder in der Münchener Muffathalle beim Konzert von Shout Out Louds aus Stockholm unter Beweis gestellt, die ihr vor zwei Wochen erschienenes Album „Ease My Mind“ präsentierten.

Die Muffathalle ist nicht ganz ausverkauft und angenehm gefüllt. Man kommt problemlos von hinten bis ganz nach vorn an die Bühne und hat neben sich genügend Bewegungsfreiheit, die man später auch brauchen wird.

SOL beginnen nach einem kleinen Intro mit „Paola“ vom neuen Longplayer in angenehmer Lautstärke, die auch vorn gut zu ertragen ist. Die Atmosphäre ist kuschelig, wenn jetzt noch jemand ein paar Nüsse und Popcorn von der Seite reichen könnte, wäre es perfekt.

Nahezu alle Zuschauer in der Halle beginnen sofort zu tanzen, friedlich und in Ruhe, kein enges Schubsen, kein Schweißgeruch. Sänger Adam Olenius, mit roter, bequemer Jacke und einem in den Achtzigern populären Tanzstil, bei dem die Fußballen zur Seite nach außen gerutscht werden, ist sehr präsent und freundlich nah bei den Zuschauern.

Das Highlight des Hauptteils ist „Tonight I Have to Leave It“ vom 2007er Album „Our Ill Wills“, das – etwas früher veröffentlicht – auch ohne groß aufzufallen auf „Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me“ von The Cure gepasst hätte. Das gesamte Publikum singt unisono im Chor den Refrain mit, was Sänger Adam dazu motiviert, ins Publikum zu springen, während Gitarrist Carl von Arbin einen Handscheinwerfer auf ihn richtet.

Adam Olenius setzt sich auf den Boden und bittet das Publikum, es ihm nachzutun. Das gab es zuletzt bei The Streets an gleicher Stelle vor vielen Jahren, über 1.000 Leute gemeinsam singend auf dem Boden sitzen zu sehen, ist immer wieder beeindruckend. Die allerbeste Feel-Good-Seminar-Empfehlung für alle Wütenden und Frustrierten da draußen.

Das folgende „Ease My Mind“, bei dem Keyboarderin Bebban Stenborg zu hypnotischen Klängen singt, beruhigt und entspannt dann tatsächlich wieder den Geist und zaubert ein seeliges Lächeln auf die zur Bühne aufschauenden Gesichter der Besucher. Ganz tief in der Komfortzone.

„Please Please Please“ vom Debütalbum beendet den Hauptteil und es folgt eine dreiteilige Zugabe, bei der wieder alle ausgelassen und unbeschwert tanzen. Einfach schön, dieses Konzert. Frieden für die Welt.

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