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Liima – 1982

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Das ging flott. Etwas mehr als anderthalb Jahre nach dem Debütalbum „ii“ melden sich die drei von der Efterklang-Tankstelle und der finnische Perkussionist Tatu Rönkkö zurück mit Liimas Nachfolgewerk „1982“.

Sphärisch, bisweilen elegisch, und immer bedeutungsschwanger schlägt der Synthpop des skandinavischen Quartetts diesmal in Richtung Konzeptalbum aus.

Wie der Name vorgibt, stehen die popmusikalisch viel zitierten Eighties im Fokus der Soundwelt von „1982“. Leider liegt das so dermaßen furchtbar nahe bei einer Synthpop-Band, dass man damit genau zero Beobachter überrascht haben dürfte.

Verzögert-sphärisches Vor-sich-hin-gluckern. Ganz großes Momente-Kino, Zeitlupen mit ordentlich Nebelmaschine: Liima sind eine Band für Jünger des 80s-Pop, mehr noch: der Eighties-Lebensgefühl-Religion.

Und der hängt man entweder an oder blickt sich befremdlich um wie im Travolta-Meme, kratzt sich am Kopf und fragt sich: Was soll das alles?

Nicht, dass es an Liimas Musik qualitativ etwas auszusetzen gäbe. Das ist immerhin die Nachfolgeband von Efterklang. Aber vor lauter Nebel, bedeutsamen Synthie-Sounds und Entrücktheit bin nicht nur ich leider schon längst eingeschlafen.

„I’m swimming in a sea of clouds“ – diese Zeile aus „Jonathan I Can’t Tell You“ ist paradigmatisch für „1982“. Das ab ins Gestern auf Liimas zweitem Album ist für mich zu sehr ein Kopf-in-den-Sand-stecken.

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