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Madonna – Das Ende einer großen Karriere?

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Madonna-Fans haben es derzeit nicht leicht. Denn musikalisch wird es immer leiser um die mittlerweile 59-Jährige, die sich selbst aber noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Und trotzdem: Abseits der jüngst veröffentlichten Nacktbilder einer unschuldigen 18-jährigen Madonna Louise Veronica Ciccone und einer Gesangseinlage mit ihrem Adoptivsohn David Banda gibt es derzeit für eingefleischte Fans nicht viel von der Queen of Pop zu hören. Bedeutet dies das Ende einer einmaligen Karriere?

Den ersten Meilenstein erreichte die 1958 in den USA geborene Sängerin 1983, als sie mit ihrem Song „Holiday“ erstmals in den Top 100 auftauchte. Inzwischen bringt es Madonna auf unglaubliche 57 Chart-Hits, von denen es sogar 38 Songs in die Top 10 geschafft haben.

Mit über 300 Millionen verkauften Tonträgern ist Madonna die erfolgreichste Sängerin überhaupt. Diese Verkaufszahlen bringen ihr darüber hinaus Platz 4 in der Liste der erfolgreichsten Interpreten aller Zeiten ein. Und auch heute ist sie noch in aller Munde, wenn auch teilweise nicht immer aus musikalischen Gründen.

Madonnas Erfolge haben ihr darüber hinaus zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, wie beispielsweise mehrere Grammy Awards, die höchste Auszeichnung für einen Musikinterpreten überhaupt. Außerdem wurde ihre beispiellose Karriere 2008 mit ihrer Aufnahme in die „Rock’n Roll – Hall of Fame“ verewigt. Es war einer der letzten Höhepunkte ihrer Karriere.

Würde man Fans von Madonna fragen, ob es auch nur eine aktuelle Künstlerin gibt, die der Queen of Pop das Wasser reichen könne, so wäre die Antwort klar. Madonna bleibt für viele Fans auf ewig unantastbar. Dass dies allerdings nicht für alle Menschen gilt, zeigten einige Ereignisse aus der jüngsten Vergangenheit.

Elton John beispielsweise lieferte sich vor einigen Jahren eine regelrechte mediale Schlammschlacht mit der US-Diva. Der Grund dafür ist relativ simpel: Madonna hatte zuvor Lady Gaga als eine Art billige Kopie bezeichnet. Dies konnte Elton John, der Lady Gaga zur Patentante seines Sohnes machte, natürlich nicht auf sich sitzen lassen:

„Wenn Madonna nur ein bisschen gesunden Menschenverstand hätte, dann hätte sie die Finger von diesem Tanz-Kram gelassen und wäre einfach eine großartige Pop-Sängerin. Aber nein, sie sieht aus wie eine verdammte Rummelplatz-Stripperin!“.

Es war indes nicht der erste Streit zwischen den beiden Pop-Ikonen. Ausgangspunkt des Streits war eine Fehde aus dem Jahr 2004, dem Jahr, in dem Madonna den britischen Q Award für den besten Live-Act einheimste, den auch Elton John gerne gehabt hätte. „Jeden, der Playback auf der Bühne singt, wenn du dafür 75 Pfund bezahlst, sollte man erschießen“, kommentierte Elton John die Verleihung und sagte zugleich das Ende von Madonnas Karriere voraus.

Casino-Games und Nacktfotos – aber keine neue Musik. Dass Elton John mit seiner Vorhersage womöglich gar nicht so falsch gelegen haben könnte, belegt ein Blick auf die aktuellen musikalischen Leistungen der ehemaligen Queen of Pop. Das letzte Album der Diva „Rebel Heart“ von 2015 verkaufte sich weltweit gerade einmal 186.000 Mal.

Das dazugehörige Live-Album wollten in den USA gerade einmal knapp 4.000 Menschen hören – diese Zahlen bedeuten für die erfolgsverwöhnte Frau einen Negativrekord, die den Grund für den Misserfolg aber woanders sieht: „Was mich am meisten enttäuscht hat, ist, dass jemand mein Album gehackt und die Songs im Internet verbreitet hat, bevor sie fertig waren. Das hatte einen großen Einfluss auf die Verkaufszahlen.“

Positiv dürfte hingegen sein, dass die dazugehörige Tour ein voller Erfolg war. In kurzer Zeit wurden 2,7 Millionen Tickets für die „Rebel Heart“-Tour gekauft. Auch hier zeigt sich, dass Erfolg und Bedeutung eines Musikkünstlers heutzutage nicht nur von den Verkaufszahlen oder Downloads ihrer Songs abhängen, sondern auch von anderen Dingen wie Ticketverkäufen, Nacktfotos oder der Verewigung auf der Walze einer Slot-Maschine.

Denn abseits der Musikszene kann Madonna noch immer ordentlich Geld durch den Verkauf ihres Namens bzw. ihrer Markenrechte machen. Slotmaschinen-Begeisterte konnten nämlich seit Oktober dieses Jahres auf der Global Gaming Expo in Las Vegas einen Blick auf das neue Spiel erhaschen und das Multi-Game-Slot bereits im Rahmen der Vorstellung des Spiels testen.

Alle anderen müssen sich indes noch ein wenig gedulden, bis sie in ihrem Onlinecasino unbegrenzt an den Slots drehen können. Denn erst Ende 2018 soll das Madonna-Glücksspiel offiziell in die Casinos kommen. Das ambitionierte Unternehmen Aristocrat, das für den neuen Madonna-Slot verantwortlich zeichnet, reiht die Ikone der Popgeschichte in die Liste der Slots ein, die berühmte Musiker zum Thema gewählt haben. Wie viel musikalische Anerkennung allerdings in dieser „Ehrung“ liegt, sei hier einmal dahingestellt.

Diese Musiklegenden tummeln sich in Onlinecasinos: Jimi Hendrix, Elvis Presley, Michael Jackson, Guns N‘ Roses, Madonna und viele mehr. Wenig ehrenhaft erscheint auch die jüngste Veröffentlichung von Nacktfotos der damals 18-Jährigen, die das Auktionshaus „Gotta Have Rock and Roll“ derzeit versucht, an den Mann zu bringen. Da auch eine Einverständniserklärung zur Veröffentlichung der Fotos von der damals gerade erwachsen gewordenen Madonna vorhanden ist, kann Madonna juristisch nicht gegen die Veräußerung der Bilder vorgehen, wie es ihr einige Jahre zuvor gelungen war, als ehemalige Kollegen versuchten, Unterwäsche und private Briefe der Künstlerin zu verkaufen.

Womöglich hat es Madonna aber auch gar nicht nötig, gegen derlei Machenschaften vorzugehen. An ihrem Thron werden nur wenige rütteln können, ihre Erfolge sprechen für sich, die vielleicht auch noch gar nicht vorbei sind. Denn auch wenn die letzten musikalischen Ergüsse der US-Sängerin eher ein Flop als ein Erfolg gewesen sind, scheint dies für Madonna selbst kein Grund zu sein, ihre Musikkarriere vorzeitig zu beenden.

Erst jüngst kursierten Gerüchte, die Sängerin plane, für 2018 ein weiteres Album herauszubringen, in dem sie zu ihren musikalischen Wurzeln zurückkehren wolle. Ob schwarzer Funk und kommerzielle Discomusik aber auch im kommenden Jahr von der reichsten Musikerin der Welt zu hören sein werden, ist fraglich. Denn sie selbst kommentierte die Gerüchte nicht, aus Verwandtenkreisen heißt es allerdings, dass Madonna nicht vorhabe, 2018 ein weiteres Album zu veröffentlichen.

Vielleicht soll es aber eine erneute Welt-Tournee geben, möchte man anderen Gerüchten aus der britischen Klatschpresse Glauben schenken. Leider fehlen auch hier verlässliche Quellen, ganz zu schweigen von Aussagen der Queen of Pop selbst.

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