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Simian Mobile Disco – Murmurations

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Auf dem neuen Simian Mobile Disco-Album „Murmurations“ geht es um Konzeptkunst und nicht mehr nur um schnöde Dance-Music. Waren ihre früheren, internationalen Hits wie „It’s The Beat“ oder „We Are Your Friends“ noch ziemlich getrieben und der Gesang als aufgeregt und gepresst zu beschreiben, so geht es auf dem neuen Longplayer eher entspannt zu.

Die beiden Briten Jas Shaw und James Ford, die seit 2005 gemeinsam als Simian Mobile Disco agieren, geben ihren Songs jetzt mehr Weite und Zeit, sich zu entfalten.

„We Go“ darf sich, ebenso wie „A Perfect Swarm“, über acht Minuten lang entwickeln. Der Sound passt wunderbar zu dem Thema des Albums „Schwarm“. Es könnte damit sowohl der Vogelschwarm, wie aber auch die Schwarmintelligenz aus dem digitalen Kontext gemeint sein.

Unterlegt haben die zwei Tüftler alle Songs mit verschiedenen Klangteppichen, die aus Beats, Samples und allerlei Effekten bestehen. Manche Tracks klingen so sakral, als ob sie in einer Kirche aufgenommen wurden, andere klingen wiederum nach endlosem Himmel und Meeresrauschen.

Das rein weibliche Chor-Kollektiv „Deep Throat Choir“ ist für den extrem harmonischen Gesang bei Tracks wie „Hey Sister“, „Defender“ oder auch „Caught In A Wave“ zu hören.

Zu diesen drei Liedern gibt es auch drei visuelle Projekte, die sich als Musikvideos einordnen lassen. Es sind körperbetonte, dunkle Szenen, die auch Karin Elisabeth Dreijer Andersson von Fever Ray so oder so ähnlich hätte veröffentlichen können.

Das gesamte audiovisuelle Konzept geht auf, bestimmt auch, weil Shaw und Ford die passenden Künstler*innen für ihre Vision gefunden haben. Die neun Tracks auf „Murmurations“ lohnen sich, entdeckt zu werden, Simian Mobile Disco haben ein Album mit viel Finesse vorgelegt.

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