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Hope – Drop Your Knives – Videopremiere

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„Drop Your Knives“ – dritte Single und Video aus dem selbstbetitelten Debüt von Hope. Handverlesen an die „Familie“ der Facebook-Follower und Newsletter-Abonnenten kommuniziert, ausdrücklich nicht an die deutschen Musikmedien. Alternativer, oder sogar effizienter?

Das Video wie die Musik des Quartetts. Genauer Detail-Zoom schmerzhaft verzerrt zur Unkenntlichkeit. Schwarz-weiß. So schwarz-weiß, dass auch der rote Balken darüber nicht wie Farbe scheint. Aber das Einzige mit klaren Kanten.

Herabstürzende Drumsticks, Kabel, prägnante Adern auf der Hand am Keyboard, Finger auf Gitarrensaiten, Köpfe fast ohne Gesichter. Alles wechselt, blitzt auf, verschwindet.

Die akkurat unbeholfenen Bewegungen der Sängerin Christine Börsch-Supan sind die einzig echte Bewegung. Ihr körperliches Charisma auf den Punkt greifbar – doch ungreifbar in der Unschärfe. Zwischendrin alle vier als sphärisch dunkle Schemen.

Langsam vorwärtsschleppend das Stück. Unterschwellige Energie, wie Tanzen bis zum Knie in Schlamm. Phillips Gitarre zerrt ohne Unterlass. Hypnotischer Geräuscherzeuger, kein harmonischer Ton.

Schlagzeug minimalistisch eine Nuance zu langsam. Vom Sound auf Händen getragen die prägnante Stimme. Einschneidend und fordernd, dann leise einschmeichelnd.

„Es ist ein Kriegslied. Es ist ein Friedenslied.“ sagt Christine. Der Widerspruch aufgegriffen in den Nicht-Farben des Videos. Hintergrund mal blendend weiß, mal tief schwarz blitzend, verpixelt. Die Protagonisten an der Grenze zwischen grau und schwarz.

Der Wandel vom jungen Jazz Quartett zu Machern „dunkler und dystopischer Energie“, wie Hope selbst sagen, lange abgeschlossen. Alle vier zu Aktoren gewordene Musik. Oder zu Musik gewordene Personen? Was davon definiert wen?

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