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YUNO – Moodie – Aus dem Vollen schöpfen

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Die Zeiten, in denen sich aufstrebende Bands und Künstler nahezu ausschließlich über das Live-Spielen in den Fokus der Öffentlichkeit katapultierten, sind längst vorbei. Dank des Internets führt heutzutage so mancher Weg direkt vom Schlafzimmer in den Pop-Olymp.

Der 27-jährige YUNO aus Florida beispielsweise hat genau diesen Pfad genommen. Und nun steht er plötzlich im Rampenlicht – mit einem begehrten Sub Pop Vertrag und seinem Debütalbum „Moodie“ im Gepäck.

Auf Letzterem präsentiert sich das Multitalent mit den Rastalocken wie ein experimentierfreudiger Tausendsassa mit Hang zum großen Drama. Inhaltlich zwischen innerer Unsicherheit und überbordendem Liebeskummer pendelnd, folgen die sechs Tracks musikalisch keinem roten Faden – ganz im Gegenteil. Im Sound-Universum von YUNO scheint alles erlaubt zu sein.

Grooviger R’n’B („Fall In Love“) mit leichtem Hip-Hop-Einschlag, Betörendes aus dem Surf-Rock-Archiv („Why For“) und synthielastige Strandbar-Sounds („No Going Back“) beweisen, dass der Florida Boy keinen großen Wert auf einen Stammparkplatz in einer der gängigen Genre-Schubladen legt.

Sollte sich an dem Ist-Zustand in Zukunft etwas ändern, hoffe ich persönlich auf die Abzweigung Richtung Surf-Rock. Umhüllt von crunchigen Gitarren und eingängigen Gesangsharmonien hinterlässt YUNO – in meinen Ohren – die größten Spuren.

Gerne kann er aber auch zwischen den Branchen Elektro-Pop und R’n’B weitere Brücken bauen. Das sei ganz ihm überlassen – funktioniert nämlich auch ganz prächtig.

Nur eines sollte ihm für die Zukunft nicht gestattet sein: Aus welchen Gründen auch immer, mit dem Musikmachen aufzuhören.

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