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Years And Years – Palo Santo – Der pure Pop

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Drei Jahre nach ihrem Erfolgsdebüt „Communion“ legen die Jungs von Years & Years mit ihrem Folgewerk „Palo Santo“ endlich nach. Abermals mit Synthies, Beats und viel Hall unterwegs, beweisen Frontmann Olly Alexander und seine beiden Mitstreiter Michael Goldsworthy und Emre Turkmen, dass hinter dem Erfolgskonzept der Anfangstage ein langfristiger Plan steckt.

Fernab von ähnlichen Komet-Projekten, denen bereits beim zweiten Anlauf die Luft ausging, garnieren die drei Briten ihr luftiges Dancefloor-Menü mit einer gehörigen Prise Nachhaltigkeit. Der eher laue Mainstream-Hauch von vor drei Jahren ist schnell verflogen.

Bereits der Einstieg lässt das Herz eines jeden Justin Timberlake-Fans höher schlagen („Sanctify“). Auch in der Folge werden Ollys offen gelegte Gefühle und Gedanken von Sounds getragen, die vor fünfzehn Jahren in jedem Pop-Haushalt dieser Welt auf Rotation liefen.

Die einst vor allem im seichteren Bereich noch etwas dünne Stimme des Sängers überzeugt dieser Tage an beiden Fronten. Mit etwas weniger Soul, dafür umso mehr Pop in der Kehle, überzeugt Olly Alexander im Schlafgemach („Hypnotised“, „Lucky Escape“) genauso wie auf der brodelnden Tanzfläche („All For You“, „Karma“, „If You’re Over Me“).

„Palo Santo“ ist der pure Pop. Eingängig, catchy und befeuert von unzähligen Hooks, zieht das zweite Studiowerk der BBC-Soundlist-Champs von 2015 im Rennen um den Sommeralbum-des-Jahres-Titel an so manch großkalibriger US-Produktion vorbei. Da kann man durchaus mal die Trockeneismaschine anwerfen und unter der glitzernden Discokugel ein paar Pirouetten drehen.

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