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Frokedal – How We Made It

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Es gibt Künstlerinnen, die sofort verzaubern, die eine eigene Ästhetik mit sich bringen und diese auch durchziehen, ohne allzu bemüht zu erscheinen. Für viele fallen sicherlich Talente wie Lana Del Rey oder Robyn in diese Kategorie, aber auch Anne Lise Frøkedal weiß, mit rotem Faden zu begeistern, wenn auch in einem anderem Genre.

Die Norwegerin bringt selbstredend einen skandinavischen Sound, irgendwo zwischen Märchenfilm-Soundtrack und Knäckebrot-Werbung mit. Ihr zweites Album „How We Made It“ wird von träumerischen Folk-Pop angeführt und von einer durchwachsenen Indie-Pop-Stimme begleitet.

Dabei traut Frøkedal sich auch, rein instrumentelle Stücke einzubringen, wie das sanfte und doch packende „Spinners“, welches natürliche Steigerungen enthält. Der Titelsong „How We Made It“ spielt mit Brüchen und Synthesizer-Klängen, während Frökedals Gesang weitestgehend monoton bleibt.

Überhaupt klingen die musikalischen Entwicklungen auf „How We Made It“ nicht erzwungen, sondern aus einem Prozess heraus geboren. Bei der Entstehung habe Frøkedal sich von den Höhen und Tiefen völlig unterschiedlicher Lebensphasen inspirieren lassen:

„I wanted the songs (and the characters) to channel these critical moments when decisions are dominated by emotion and not necessarily by logic.“

Inhaltlich und musikalisch nah am wirklichen Leben, scheint es so, als ließe die Norwegerin sich auf „How We Made It“ oft einfach treiben: zu sechsminütigen Stücken mit nur wenig Gesang und umso mehr Orgelparts („Hybel“) oder zum poppigeren, klar strukturierten Opener „I Don’t Care“.

Bereits beim 2016 erschienenem Debüt „Hold On Dreamer“ bewies Frokedal ihr Talent für Schichtungen, die nicht gleich pompös, sondern handwerklich sowie künstlerisch astrein und emotional mitreißend sind.

Genau dieses Können präsentiert sie auf ihrem Zweitwerk und zeigt sich dabei noch verletzlicher. Ihre eigene, ganz besondere Sound-Ästhetik verliert Frøkedal auch auf „How We Made It“ nicht und beschert ihren Zuhörern lauschige Songs für den Frühherbst.

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