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Connan Mockasin – Jassbusters

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Connan Mockasin hat einen Knall. Scheinbar muss man den aber auch haben, bei dieser dermaßen entschleunigten Extravaganz. Ein Substantiv, hinter dessen Definition im Lexikon Mockasins durch und durch weird aussehendes Konterfei stehen sollte.

„Jassbusters“ ist nicht nur das dritte Soloalbum eines unscheinbaren Musikers aus Neuseeland, der nicht nur bereits Manchester, London und jetzt Tokio Heimat nennt, sondern der auch eine verblüffend hingebungsvolle weltweite Fangemeinde um sich geschart hat.

„Jassbusters“ ist mehr noch lediglich der Soundtrack zu einem völlig spinnerten und als absurdist drama beworbenen Film namens „Bostyn ‘n Dobsyn“. Konsequenter Weise geht Mockasin nur im Doppelpack damit auf Tour, logischerweise nur in Lichtspielhäusern.

Erst Filmvorführung, dann Live-Mucke. Bei dem Genre ist das auch möglich. „Jassbusters“ ist die volle Dröhnung Psychedelic-Pop-meets-Soul-Funk, aber die ganz ganz entschleunigte Variante.

Wäre nicht so viel Neo-Psychedelia in jedem Ton und verzerrtem Gitarren-Akkord, sein seichtes Melodie-Geschunkel könnte glatt als postmoderne Fortsetzung von Barry Whites Schmuse-Soul gelten. Den Romantik-Charakter eines Barry White hat Mockasin auf „Jassbusters“ auf jeden Fall. Und doch ist er mit seinem seltsamen Falsett-Gesang einfach zu seltsam unterwegs, um klassische Love-Making-Musik zu sein.

Die angeblich fünfteilige „Bostyn ‘n Dobsyn“-Filmserie handelt übrigens von einem Musiklehrer der Oberstufe (Bostyn) und seinem Lieblingsschüler (Dobsyn). Wem das noch nicht reicht, der kann sich ja mal den Trailer des Projekts ansehen.

Connan Mockasin ist ein Spinner, ja, aber er ist einer, der sich genau die richtige Profession ausgesucht hat. In einem anderen Job wäre er womöglich kreuzunglücklich oder eine Gefahr für die Allgemeinheit. Als Musiker, der extravaganten Psychedelic-Dream-Pop kredenzt, ist er als kleiner Spinner ein großer Gewinn für alle.

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