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Jan Blomqvist – Disconnected

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Endlich ist der Zyklus komplett: Gestern ist das Album „Disconnected“ von Jan Blomqvist erschienen. In den letzten Monaten wurden die EPs „Disconnected Part One“, „Disconnected Part Two“ und „Disconnected Part Three“ veröffentlicht, aus denen sich der zweite Longplayer u.a. zusammensetzt.

Die wesentliche DNA der Tracks besteht aus Beats und Synthielines, manchmal singt der Künstler auch darüber.  Zu den neun bekannten Tracks kommen noch drei ganz neue Nummern hinzu.

Die zwölf Songs, die an verschiedenen Orten entstanden sind, verbinden zwei Attribute: Sie sind sphärisch und melancholisch. Der Deutsche mit dem schwedisch anmutenden (Künstler-) Namen eröffnet mit dem Instrumentalstück „Connect One“.

„Our Broken Mind Embassy“, „Suicide Spaceship“ oder auch „404 Not Found“ sind Titel, die einen umhüllen wie dichter Nebel am Morgen. „Disconnected One“ geht galant in „Maybe Not“ über, die Beats bilden eine Einheit.

Die Suche nach innerem und äußerem Halt ist eines der zentralen Themen, vielleicht sogar das zentrale Thema, der Platte. Ein Blick in die Credits verrät: Bei den Lyrics arbeitet der in Berlin wohnende Künstler sehr oft mit Ryan Mathiesen zusammen.

In „Maybe Not“ wird gefragt, ob man ein zweites Leben oder wenigstens ein Appartement auf dem Mond bekommen könne, anscheinend reichen weder die eigene Zeit noch der vorhandene Platz aus.

In „Suicide Spaceship“ geht es ums Reisen und in dem über sechsminütigen Lied gibt es auch einen dystopischen Verweis auf David Bowies Schaffen. „
Stop to believe in Major Tom. He’s gone.
 He didn’t take us tho,
 we’re wrong.“ heißt es dort wenig optimistisch.

Überraschend ist „Synth For The Devil“, da nicht nur der Titel an den Rolling Stones-Klassiker „Sympathy For The Devil“ erinnert. Der Electro-Frickler Jan Blomqvist hat dem 50 Jahre alten Song eine neue und dezente Synthie-Struktur verpasst, die weniger treibend als das Original klingt und trotzdem überzeugt. Gut gemacht!

„Disconnected“ kann man auf jeder Happy Hour einfach durchlaufen lassen und man macht nichts falsch. Oder man hört die trancigen Tracks in großen Städten und gewinnt dadurch an innerer Ruhe.

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