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Oh Pep! – I Wasn’t Only Thinking About You…

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„I Wasn’t Only Thinking About You…“ heißt das zweite Album des australischen Alt-Folk-Duos Oh Pep!. Ein bisschen gelogen scheint diese fast entschuldigend formulierte Verlautbarung im Titel ja schon zu sein. Jedenfalls singen Olivia Hally und Pepita Emmerichs auf ihrer neuen Platte überwiegend von Beziehungen.

Allerdings, und so ist der Titel wohl gemeint, beschränken sich die beiden dabei keineswegs darauf, das amouröse Gegenüber zu verteufeln oder in den Himmel zu heben. Stattdessen betrachten sie das Sujet aus ziemlich erfrischenden Perspektiven.

In der Single „What’s The Deal With David“ geht’s beispielsweise um die Aufregung in Gesprächen zwischen besten Freundinnen oder Freunden über deren Liebesleben.

Die ja eigentlich für jedes Beziehungsalbum bestehende Gefahr, es könnte dem Kitsch oder zumindest der Belanglosigkeit anheimfallen, umschifft „I Wasn’t Only Thinking About You…“ nicht zuletzt aufgrund einer gewissen Direktheit der Lyrics souverän und weiträumig.

„You have too much sex in Norway!“, lautet einer der Ratschläge, die sich im bereits erwähnten Song unter Freunden gegeben werden. Ob das im betreffenden Gespräch hilfreich ist, wissen wir nicht, amüsant für den Hörer sind dieser und andere Verse in jedem Fall.

Ein weiteres Beispiel: „Cold little heart breaks apart with your nail and your hammer. Bang bang to the beat of my heart breaking with your hammer.“ Anmerkung: Ob hier eine bildliche Ebene mitschwingt, bleibt dem Urteil des Rezipienten überlassen.

Die Musik muss sich keineswegs hinter den Texten verstecken: Kompletter Verzicht auf elektronischen Firlefanz jeder Art zugunsten eines lockeren Indie-Folk-Bandsounds, hin und wieder unaufdringliches Geigen-Gefiedel und zweistimmige Gesangs-Harmonien, die es in sich haben.

Eingängiges, frisches Songwriting, angenehme Stimmen und dezente Instrumentierung machen dieses Album zu einem nicht nur textlich hörenswerten: Zehn konstant gute Tracks, kein Ausreißer nach unten.

Songs wie „Up Against The World“ und „Your Nail and Your Hammer“ vereinen die meisten dieser Dinge und markieren dementsprechend nur zwei von vielen Höhepunkten der Platte. Mehr als gelungen.

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