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The KVB – Only Now Forever

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Nein, der Kölner Verkehrs-Betrieb hat kein Album rausgebracht. Obwohl das sicher auch spannend klingen könnte. „Only Now Forever“ ist das sechste Album des britischen Duos The KVB, das sich aus Nicholas Wood und Kat Day zusammensetzt und regelmäßig zwischen Elektro, Shoegaze, Punk und Indie umherwandert.

So auch auf der neuesten Platte. „On My Skin“ sticht heraus und steht für einen Sound, der momentan die Generation elektronischer Popmusik jenseits des House definiert. Synthetische Klänge, die im Zuge des 80er- und 90er-Revivals sowieso schon an jeder Ecke auftauchen, sorgen auch beim Londoner Duo für den Hang zum Mysteriösen.

Shoegaze und Synthesizer gehen dann eine Symbiose ein, die man den beiden schon lang zugetraut, aber selten gehört hat. „On My Skin“ steht – was das angeht – allerdings allein und bleibt als einziger Vertreter dieses neuen Genres in Erinnerung.

„Violet Noon“ und „Live In Fiction“ klingen zum Beispiel im Gegenteil dazu nach der Art Indie-Popmusik, die man in den letzten Jahren zur Genüge, an der man sich sattgehört hat.

Überhaupt fehlt es The KVB an manchen Stellen am Mut, der die durchweg guten Songs interessant machen würde. Was „On My Skin“ und vielleicht noch „Afterglow“ andeuten, erfüllt der Rest des Albums nur bedingt.

Zu häufig baut sich ein einheitliches Tempo samt bekanntem Schema auf, ohne hinterfragt oder überraschend abgewandelt zu werden, als dass „Only Now Forever“ wirklich herausragen könnte in der Diskographie von The KVB. Angesichts eben jener ist das aber auch kein Kriterium, wegen dem man das Album ungehört links liegen lassen sollte.

Die meisten werden sich wohl eh nicht davor retten können, dass der ein oder andere Track dieses Albums seinen Weg in eine automatisch generierte Playlist finden wird. Algorithmen sei Dank wird dir bald nämlich schon dein Computer sagen, dass du dieses Album hören solltest.

Viel zu zeitgemäß ist „Now Only Forever“, um wirklich aufzufallen. Viel zu zeitgemäß aber auch, um nicht gehört zu werden. Und warum sollten wir dem Zeitgeist ein Bein stellen wollen?

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