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De Staat – Bubble Gum

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Natürlich: Eine Band sollte bei der Produktion eines neuen Albums als allerletztes an die Journalisten denken und denken müssen, wie sie dieses im Nachgang beschreiben und kategorisieren wollen.

Was De Staat mit ihrem sechsten Album „Bubble Gum“ vorlegt, lässt einen als Angehörigen dieser Zunft zumindest für kurze Zeit aber doch über die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns grübeln.

So beinhaltet das zu rezensierende Stück durchaus Elemente, die es erlauben würden, die Platte mit Namen wie The Prodigy, Franz Ferdinand oder sogar Scooter in (zumindest mittel-enge) Verbindung zu bringen.

Allerdings… ließe eine solche Beschreibung wohl 0,0 treffende Rückschlüsse auf den tatsächlichen Sound zu. Was lernen wir daraus?

Erstens: Wie so oft, scheint die einzige Möglichkeit zu erfahren, worum’s eigentlich wirklich geht, zu sein, sich das Album selbst anzuhören.

Zweitens: Unabhängig davon, ob einem dieses dann zusagt oder nicht, spricht die Schwierigkeit, es zu beschreiben doch eindeutig dafür, dass die Niederländer ihren ohnehin eigenen Sound noch weiter zu einem unvergleichlichen entwickelt haben.

Und das ist in Tagen, in denen uns jeden Tag gefühlt tausende von Albumreleases um die Ohren fliegen, definitiv eine Qualität.

Wir hören geloopte Stoner-Bass-Riffs, knallende Drums und dazu Sirenen-Sounds auf Gitarren, Synths oder Samples, die jeweils als klangliche Trägermassen funktionieren.

Die immer mindestens leicht weirden, definitiv aber nie eindeutigen Parolen, von denen man sich andauernd vorstellen muss, Torre Florim würde sie durch ein Megaphon einer beträchtlichen Menge vollkommen eskalierender Festivalgänger entgegenrufen, hält dieses Konstrukt zusammen.

Was soll man sagen: Wie bereits angedeutet, funktioniert das durchaus, nur eben auf seine ganz eigene Weise.

Vielleicht ist der Bubble Gum, nach dem das Album benannt ist, gar kein schlechtes Bild: Irgendwie scheinen sich die Sounds in fast allen Songs auf eine laszive, noch angenehme Weise in die Länge zu ziehen wie ein Kaugummi.

Vielleicht ist das aber auch der verzweifelte Versuch, ein konstantes Element der Platte zu benennen. An Überraschungen mangelt es „Bubble Gum“ jedenfalls nicht:

Unmittelbar nacheinander beispielsweise hören wir „Pikachu“, einen der abgedrehtesten Songs des ganzen Albums, „Phoenix“, dessen erste Hälfte einen im Gewand einer Coldplay-Sam-Smith-Nummer vollkommen aus der Bahn wirft und schließlich „Level Up“, eine Brit-Rock-Nummer.

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