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Barns Courtney – Live im Backstage, München

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Barns Courtney ist spätestens seit seinem bemerkenswerten Hit “Glitter & Gold” nicht mehr aus dem Musikzirkus wegzudenken. Schlagartig spielten Radiostationen seine Songs, mehr als 400 Millionen Streams kamen bei Spotify dazu und der Terminkalender füllte sich rasch.

So tourte er in den letzten Jahren zusammen mit The Who, The Libertines, Ed Sheeran, The Lumineers, Tom Odell oder Blur, und machte sich auch mit seinen eigenen Shows einen Namen als mitreißender Live-Künstler.

Gestern legte Barns Courtney im Rahmen seiner aktuellen Tour im Münchner Backstage einen Stop ein, doch den Anfang machten erstmal BlackWaters. Die vier jungen Briten aus dem Südosten Londons sehen nicht nur Joy Division ähnlich, sondern klingen auch so.

Mit Songs wie “Down” oder “So Far Out” heizten sie dem Publikum ordentlich ein und machten deutlich, warum sie seit mehreren Jahren als Geheimtipp des britischen Indie-Punk gelten. Sie sind energetisch und unberechenbar – und das auch live. Kaum eine Pause gaben sie sich und dem Publikum zum Durchatmen.

Nach einer kleinen Umbauphase ging es auch sofort weiter mit der zweiten Vorband Retro Video Club aus Edinburgh. Die vier Musiker zeigten schon bei den ersten Takten, dass Schottland seit Jahren ein Hotspot des musikalischen Talentes ist.

Die schiere Energie und Begeisterung, die Retro Video Club in Songs wie “Addicted” oder “3AM” zeigte, beeindruckte viele im Publikum. Die Haare von Sänger und Gitarrist Liam Alison wurden immer wilder, die Raumfeuchtigkeit im Backstage stieg an und die Liebe zur Musik durchströmte durch den ganzen Raum. Retro Video Club boten einen großartigen Auftritt mit voller Hingabe.

Allein die zwei Vorbands hätten ausgereicht, um einen schönen Abend zu haben, doch da war ja noch was – Barns Courtney. Noch bevor der Künstler auf die Bühne kam, lief durch die Lautsprecher “Chelsea Dagger” von The Fratellis. Und das Backstage? Das sang lauthals mit und feierte schon vorher das Highlight des Abend.

Doch lange mussten die Zuschauer nicht warten: kurz nach 22:00 Uhr betrat der menschliche Flummi Barns die Bühne und machte deutlich, was an diesem Abend noch kommen sollte: Tanzen, Singen und noch mehr Tanzen.

Schon bei dem Opener “Fun Never Ends” heizte Barns Courtney das Publikum ordentlich ein und forderte alles von ihnen. Nach wenigen Takten wurde der Siedepunkt durchbrochen und es dampfte spürbar in der Halle.

Obwohl Barns Courtney auch den neuen Song namens “London Girls” in petto hatte, entwickelten sich die bekannten Lieder zu den Fanfavoriten. “Hands” war das erste Höhepunkt des Abends. Schon in den ersten Sekunden des druckvollen Schlagzeugs am Anfang, rissen die Fans ihre Hände in die Luft und klatschten zur Freude der Band im Takt mit.

Die Energie und Begeisterung schwappte auf alle über und Courtney erkundete zum ersten Mal die Ausmaße der Bühne. Sie war groß, doch der Musiker brauchte sichtlich jeden Zentimeter zum Tanzen.

Im Laufe der Show lief der Schweiß aus jeder Pore – bei der Band, beim Publikum und auch an der Hallendecke des Backstages. Und es wurde immer extremer.

“Glitter & Gold” entpuppte sich als das Highlight des Konzertes. Der Song hatte gerade erst angefangen, sofort wurde er vom Publikum erkannt und die Lyrics wurden in Richtung Bühne gebrüllt. Kaum eine Hand war nicht in die Luft gestreckt. Sowohl der Sound als auch die Band waren voller Energie, so dass die Bühne mittlerweile kaum für alle ausreichte.

Alle Songs von Barns Courtney sind eine Ode an die jugendliche Begeisterung. Das Konzert war durchmischt von kraftvollen, aber auch ruhigen Songs. Während Titel wie “Golden Dandelions” oder “Little Boy” weicher, ruhiger und intensiver rüberkamen, bündelten Lieder wie “Hellfire”, “99” und “Kicks” ihre ganze Kraft und schallten hymnenartig durch den ganzen Raum.

Die Stimme von Courtney passte sich mühelos an die Stimmung des jeweiligen Songs an. Und auch, wenn die Energie mit jedem weiteren Song immer mehr schwand, so musste man am Ende noch einmal alles aus sich herausholen.

Mit “Fire” schloss der Abend nämlich perfekt ab. Niemanden hielt es mehr fest am Boden. Alle tanzten, sangen und ließen den Alltag vergessen. Weitere Zugaben waren nicht nötig – nichts hätte den Abend besser enden lassen.

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