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Kettcar – Notiz an mich selbst – Neuer Song

Marcus Wiebusch, Reimer Bustorff und Thees Uhlmann gründeten 2002 das Label Grand Hotel van Cleef, weil sich kein anderes für die Veröffentlichung des Kettcar-Debütalbums „Du und wieviel von deinen Freunden“ (2002) finden lies.

Zum 15. Jubiläum ihres Labels kündigte die Indie-Rock-Band aus Hamburg vor knapp zwei Jahren mit „Ich vs. Wir“ (2017) ihr mittlerweile fünftes Studioalbum an, zu dem es ganz unter dem Motto „Voran im Kampf gegen den ganzen Scheiß“ ein Open Air Festival mitten in Hamburg gab.

Mit ihrer aktuellen LP zeigen sich Kettcar politischer denn je. „Nicht, dass die Hamburger jemals unpolitisch gewesen wären […] jetzt gehen [die Musiker nur] den umgekehrten Weg. Sie drängen nach draußen, als Beobachter, von Pegida, AFD, politischer Idiotie und wachsender Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich“, wie es in der MusikBlog Rezension heißt.

Eineinhalb Jahre später gibt es nun fünf weitere neue Songs der Band, die sich denselben Themen widmen, jedoch keinesfalls als „Fortsetzung, Weiterdreh oder Überbleibsel“ des Studioalbums anzusehen sind, sondern eher als Komplementärwerk dazu, immerhin sind alle Tracks erst nach dessen Release entstanden.

Die Rede ist von „Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“, der neuen 5-Track-EP des Quintetts. Das Mini-Album ist am Freitag digital erschienen, die physische Version gibt es ab dem 17. Mai bei GHvC.

Nach den Singles „Palo Alto“ und „Scheine in den Graben“, bei dem Kettcar von insgesamt zehn Feature-Gästen unterstützt wurden, gibt es nun mit „Notiz an mich selbst“ eine weiter Singleauskopplung aus dem „Ich vs. Wir“-Nachfolger.

Mit Versen wie „Egal, jeder fühlt sich schuldig / Waren’s alle, war’s keiner / Und der Wolf im Schafspelz hat den gleichen Schneider“ stellt der Song eine Art „Essay über Kunst und Moral, Potenzial und Ideale“ dar.

Hier das zum Song passende Lyric-Video:

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