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These New Puritans – Inside The Rose

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Sechs Jahre brauchten die Briten von These New Puritans dafür, den Nachfolger zu „Field Of Reeds“ fertigzustellen. Mit „Inside The Rose“ fühlt es sich jetzt an wie das Comeback einer Band, die sich kaum wie eine gibt.

Denn auch auf ihrem neuesten Projekt überwiegt der Eindruck, man würde einem kleinen Orchester dabei zuhören, wie in ausgiebigen Improvisationssitzungen komplexe Tracks mit mehreren Kapiteln entstehen.

So legt „Infinity Vibraphones“ gleich vor, mit einer Entwicklung vom progressiven Solo-Stück hin zum angedeuteten Höhepunkt.

Danach gibt es Kontemplation in Musikform, wellenartige Gedankenströme und den nächsten Song „Anti-Gravity“, der kaum unähnlicher sein könnte. Der Gesang darf dann plötzlich in verzerrter und invasiver Manier den Sprung in den Vordergrund wagen, während sich dahinter vergeblich alles zu organisieren versucht.

Es wirkt fast wie eine Abmachung, ein vorgefertigtes Manifest, dass in „Beyond The Black Suns“ wieder die Instrumentation im Vordergrund stehen muss.

Es ist kaum möglich, „Inside The Rose“ einem einzigen Genre zuzuordnen. „A-R-P“ wirkt klerikal, ähnelt einem Mantra, in dem die Musik höchstens eine ästhetische Landschaft kreiert, „Lost Angel“ und „Where The Trees Are On Fire“ ähneln sich – trotz ihrer Unterschiede – im Detailreichtum ihrer Konstruktion.

These New Puritans haben sechs Jahre gebraucht für „Inside The Rose“. Sechs Jahre, in denen kaum mehr hätte passieren können. Selbst Großbritannien, die Heimat der Band, drängt wieder in den Mittelpunkt unserer eurozentrischen Berichterstattung.

Verpasste Chancen und marode Strukturen stehen dem unbeugsamen Wunsch nach Wandel entgegen. Und auch, wenn These New Puritans diese Themen nicht oberflächlich zum Dirigenten ihrer Musik werden lassen, ist „Inside The Rose“ doch ein Konfliktalbum.

Im Konflikt zwischen Natur und Synthetik, zwischen Zerstörung und physischer, unendlicher Realität steht die Musik einer Band, die im Quartett noch mehr sein möchte.

„Inside The Rose“ ist progressiv, konfrontativ, spirituell und komplex, verlangt aber auch nach der vollen Aufmerksamkeit. Also: Entweder Flugmodus oder Live.

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