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White Denim – Side Effects

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Oh, was hören unsere Ohren da? Tatsache! White Denim sind schon wieder da! Nach ihrem spätsommerlichen „Performance“ aus dem letzten Jahr steht jetzt „Side Effects“ auf dem Plan.

Was soll man da sagen? Geändert hat sich nicht viel, und das ist auch gut so. Denn, was White Denim auf ihrem aktuellen Album machen, klingt immer noch so frisch wie – naja am ersten Tag wäre schon irgendwie gelogen – im letzten Jahr.

Wo der Sound auf „Performance“ allerdings noch einen langen Sommer beendete, klingt „Side Effects“ weniger leicht bekleidet. Vielmehr geht’s mit „Hallelujah Strike Gold“ direkt dahin, wo man erst schwitzt, wenn man tanzt.

Im stickigen Klub fühlt sich „Side Effects“ nämlich erheblicher wohler als unter klarem Himmel. „Performance“ ließ jedenfalls in Momenten die rohe Kraft vermissen, die übersteuerter Bass und In-die-Fresse-Gitarren so mit sich bringen.

Der Nachfolger schöpft wieder aus dem Vollen. Ohne sich zu verraten selbstverständlich.

„So Emotional“ klingt nach genau der Mischung zwischen Funk, Rock und allem, was sich sonst so anbietet, für die White Denim in den letzten Jahren sowohl live als auch auf der Platte gelobt und herausgestellt wurden.

„Reversed Mirror“ klingt etwas nach Improvisation, integriert auch den Blues in das weite Soundkorsett der US-Amerikaner. Jetzt schon prädestiniert dafür, einen Abend entweder zu eröffnen oder abzuschließen, gibt sich „Head Spinning“.

Ob White Denim sich wirklich ernst nehmen, oder nur allzu gern viele Rollen auf einmal spielen, lässt sich auch wegen „Head Spinning“ nicht zweifellos beantworten.

„Side Effects“ wirkt nach knapp einem halben Jahr wie der logische Nachfolger für „Performance“. Wo sich das letztjährige Album noch alle Mühe gab all das, was die Band unter einem Dach vereint, in einem aufwendig produzierten Gesamtprodukt zu vereinen und zu Einem zu machen, darf bei „Side Effects“ wieder frei aufgespielt werden.

Das führt dann zwar auch dazu, dass die Sprünge manchmal etwas zu weit und wenig nuanciert wirken, aber wenn wir ganz ehrlich sind, ist es auch genau das, was an White Denim fasziniert.

„Side Effects“ kommt Wünschen nach, die man nie formulieren würde.

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