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Stereo Total – Ah! Quel Cinéma!

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Francoise Cactus und Brezel Göring zählen zu den Lichtgestalten im kunterbunt verschrobenen Chaos-Pop-Universum. Die Art und Weise, wie sich die beiden Wahl-Kreuzberger seit der Stereo-Total-Gründung im Jahr 1993 musikalisch und inhaltlich präsentieren, ist schon ziemlich einzigartig.

Auch auf ihrem neuen Studioalbum „Ah! Quel Cinéma!“ baut das sympathische Querdenker-Ehepaar wieder Brücken zwischen nostalgischen Sound-Erinnerungen und Klangsphären im Hier und Jetzt.

Da, wo sich kein anderer hin traut, legen Francoise und Brezel ihre flauschigen Decken aus und beschäftigen sich bei Rotwein und Döner mit den Geschichten einsamer Männer und Frauen.

Das kann wahlweise in Richtung 60s-Pop mit Chanson-Anstrich abdriften („Cinemascope“) oder aber fiepende Melancholie-Achterbahnfahrten zu Tage fördern („Hass-Satellit“).

Trauer-Dramen wie „Dancing With A Memory“, Wundenpflaster und Drogenmissbrauch-Fingerzeige à la „Ich bin cool“ und „Methedrine“ oder aufwühlende Reisen ins Ich („Brezel Says“) markieren dicke Ausrufezeichen in einem musikalischen Wimmelbuch, das bunter kaum sein könnte.

Charmant wie eh und je und mit unvergleichlichem Humor gesegnet, basteln Stereo Total weiter an ihrem Garage-Pop-meets-Lo-Fi-Elektro-Denkmal, das nach mittlerweile 12 veröffentlichten Album-Perlen eigentlich nur noch akzentuiert veredelt werden muss.

Im Reich der Mainstream-Abtrünnigen, der Liebhaber knirschender 8-Spur-Kassetten-Technik und der Verfechter des guten Lo-Fi-Geschmacks behalten Francoise Cactus und Brezel Göring ihre Kronen auf. So soll es sein. Und so soll es auch noch lange bleiben.

In diesem Sinne: Lang lebe das Königspaar!

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