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Frankie Cosmos – Close It Quietly

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Nummer 4. So manch einer hätte sich nach dem letzten Album von Frankie Cosmos aka Greta Kline wohl einen Nachfolger vorgestellt, der weniger umfangreich, vielleicht immer noch thematisch wandelbar, aber wenigstens nicht 18 Songs lang ist.

Auf „Vessel“ folgt jetzt die vierte Platte „Close It Quietly“, und was sollen wir sagen, mit 21 Songs drauf. Wer also Angst vor Alben mit Überlänge oder Schnappszahlen hat, sollte jetzt ganz schnell das Browserfenster schließen. Die anderen? Dranbleiben und das Album hören.

Denn auch, wenn sich an der grundlegenden Herangehensweise des Projekts aus den USA nichts geändert hat – die Songs sind immer noch größtenteils unter drei Minuten lang und Klines Stimme meistens das zerbrechliche Fundament für individuelle Erkenntnisstudien.

„Close It Quietly“ wartet mit Qualitäten auf, die dem Vorgänger nur bedingt zuzuschreiben sind. „A Joke“ macht so zum Beispiel zwar nicht alles, aber jedenfalls einiges neu. Stolpernd marschiert die Melodie einer Auflösung knapp unter dem Wachzustand, einer Erleuchtung ohne Glorifizierung entgegen.

Awkward, schüchtern aber auf reduzierte Art und Weise hemmungslos ist „Close It Quietly“ ein weiteres Kapitel im sich selbst schreibenden Kapitel der aktuellen Lo-Fi-Indie-Rock-Bewegung.

Geständnisse werden von Greta Kline in ein reduziertes und meist nur von Gitarre und Drums begleitetes Ensemble verwoben, ohne dass die Atmosphäre unter der scheinbaren Einfachheit der Musik zu leiden hätte.

Als späte Highlights des langen Albums sollten noch „Never Would“, „Last Season’s Textures“ und „UFO“ hervorgehoben werden. Besonders Zweiterer überzeugt durch eine Dynamik, die dem restlichen Album bei der Länge natürlicherweise etwas abgeht.

Wer „Marbles“ hört, wird’s verstehen. Vielleicht geht man halt auf die Party, vielleicht nicht, weil man keinen Bock auf jemanden oder alles hat, aber jedenfalls bleibt die Entscheidungsgewalt, die ganz unromantische Möglichkeit, sich gegen etwas zu entscheiden.

Ertappt, diese Rezension endet genau wie die zu „Vessel“, mit einer Ode an die Slacker-Kultur. Aber was wären wir auch ohne diejenigen, die lieber zu Hause bleiben und Alben wie diese schreiben?

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