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Keane – Cause And Effect

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Man wusste nicht so richtig, was überhaupt los ist bei Keane. Haben die charmanten Indie-Briten sich aufgelöst oder machen sie doch nur eine Pause? Mit „Cause And Effect“ beantwortet das Quartett diese Frage mit einer eindeutigen Antwort.

Man hatte die Hoffnung schon aufgegeben, nochmal in den Genuss dieser einzigartigen Kombination aus melancholischen Klavier-Bögen und Tom Champlins außergewöhnlicher Stimme zu kommen. Längst waren verschiedene Mitglieder der Band auf Solo-Pfaden gewandelt und Keane schien abgeschrieben.

„Cause And Effect“ ist das beste Beispiel dafür, wie aus einer Krise manchmal Gutes entstehen kann. Denn das Album handelt hauptsächlich von der schweren Phase, die Songwriter Tim Rice-Oxley in den letzten Jahren durchgemacht hat. Denn eine Trennung, bei der Kinder involviert sind, ist längst nicht so einfach, wie das Verlieren der ersten Liebe mit 19.

Davon handelt also „Cause And Effect“. Wie immer in ihrer Karriere verfasste Rice-Oxley die Texte, denen Chaplin dann Leben einhauchte.

Und gleich mit dem ersten Song erinnert man sich daran, warum Keane vor vielen Jahren so einen großen Erfolg hatten. Auch wenn dieses Mal ein bisschen Verzerrer mit dabei sind, fühlt man sich nach den ersten Takten von „You’re Not Home“ gefangen im melancholischen Indie-Pop-Universum.

Das Klavier, das schüchtern vor sich hin plätschert, während der Beat langsam aber sicher immer stetiger wird und die Spannung schließlich von Chaplins Stimme aufgelöst wird. Keane wären natürlich nicht Keane, wenn sie nicht auch eine gehörige Portion ausdrucksstarken Höhepunkt mit im Gepäck hätten, zu dem man gar nicht anders kann, als die eingängigen Zeilen laut mitsingen.

Nicht alle Songs auf „Cause And Effect“ halten den Standard des Openers. „Love Too Much“ beispielsweise hätte eine Prise mehr Vorwärts-Momentum vertragen, während „The Way I Feel“ mit seinem Killers-Sound etwas zu aufdringlich die Tür zum Dancefloor einrennt.

Doch spätestens bei „Strange Room“ wird man wieder versöhnlich gestimmt. Denn auch 15 Jahre nach ihrem Debüt gibt es wenige, die so gut melancholische Klavier-Balladen schreiben können wie Keane.

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