Kettcar machen Schluss – “…und das geht so”.

Vor knapp zwei Jahren meldete sich das Quintett aus Hamburg nach mehrjähriger Bandpause passend zum 15. Jubiläum ihres Labels mit einem fünften Studioalbum zurück und zeigten sich auf “Ich vs. Wir” (2017) politischer denn je , wie MusikBlog rezensierte – “von Pegida, AFD, politischer Idiotie und wachsender Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich”.

Es folgte die 5-Track-EP “Der süße Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)” (2019) mit Songs wie “Notiz an mich selbst” , die jedoch keinesfalls als „Fortsetzung, Weiterdreh oder Überbleibsel“ des Studioalbums anzusehen sind, sondern eher als Komplementärwerk dazu, immerhin sind alle Tracks erst nach dessen Release entstanden, so die Band.

Sie kamen zurück, um nun wieder zu gehen: Obwohl sich die Gruppe mit dem Comeback wieder gefunden hat, wie sie auf Facebook verriet, kündigt Kettcar nun eine eine Pause auf unbestimmte Zeit an.

Der Grund: “[Sie] haben schlicht und einfach gesehen, wie gut [es ihnen] das letztes Mal getan hat. Ho Hey!”

Als kleiner Trost bringen die Hamburger eine Live-Platte mit dem Titel “…und das geht so”. Das Abschiedswerk erscheint am 8. November als Doppel-CD, knapp drei Wochen danach als 3-fache-LP am 29. November.

Mit 21 Tracks, die sie mit “den Bläsern Philip Sindy an Trompete & Flügelhorn, Sebastian Borkowski an Tenor Saxophon & Altflöte und Jason Liebert an der Posaune” während ihrer Tour  aufgenommen haben, sagen Kettcar nun also auf Wiedersehen.

Bevor sie sich aber endgültig verabschieden, geht die Band um Grand Hotel van Cleef Mitgründer Marcus Wiebusch mit dem kommenden Album nochmal auf Tour, weil sie es “ein letztes Mal […] noch erleben” wollen.

Danach heißt es dann erstmal “Tschüs, auf Wiedersehen, bye bye, Kettcar” – vorerst ohne Termin auf Rückkehr.

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