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Metronomy – Metronomy Forever

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Ja, geil. Es flimmert wieder durch unsere Ohrmuscheln! Nach „Summer 08“ von 2016 sind Metronomy mit Neuem zurück. „Metronomy Forever“ nennen sie’s und genau so klingt’s auch.

Indie-Rock, Indie-Pop, Indietronica. Im Dunst all dieser Nicht-Genres schafft es die Band aus Großbritannien immer wieder, nicht in eben jene Muster der Langweiligkeit zu verfallen, die wie ein Mahlstrom jede einst interessante Band aufsaugt, langsam aber sicher.

Das Allheilmittel, an welchem Bands wie die Blossoms schon fast erstickt sind, finden auch Metronomy in den Synths und dem Tempo. Wer schnell mit dem Strom schwimmt, schwimmt irgendwann dagegen, oder so.

Auf „Metronomy Forever“ sind die Synths aber eben nicht nur Mittel zum Zweck, nicht nur unausstehlich positiver Unterstützer subtiler Bassläufe, sondern wirklich von Substanz, wirklich dafür da, um mehr Tiefe in die Musik zu bringen.

„Metronomy Forever“ ist also irgendwie – und so ließe sich auch der Titel interpretieren – das neue Dogma einer Band, die seit über zehn Jahren schon daran festhält. Statt unbedingt und mit Freunden tanzbarer Indie-Rhythmik gibt es jetzt eben auch das introvertierte Element, die roboterhafte Predigt an das Innere.

„Forever Is A Long Time“ ist Höhepunkt des Tiefgangs und der Auflösung aller Konventionen in einem, bildet den Übergang in eine zweite Hälfte, die – und das soll schon was heißen – die Synths noch mehr triefen und in „Miracle Rooftop“ sogar durchgängig ins Scheinwerferlicht rückt.

Überraschen kann da nur noch das akustische „Upset My Girlfriend“. Als hätten Metronomy ihren Sound aufgedröselt und die einzelnen Partikel in unterschiedliche Tracks eingenäht, fügt sich die lange Tracklist von „Metronomy Forever“ wie ein Mosaik-Selbstportrait zusammen.

Gäbe es einen Grund, das neue Album von Metronomy nicht zu hören, würden wir ihn hier nennen. Uns fällt grad keiner ein. Außer natürlich, man hätte überhaupt keine Lust darauf, von einer Band selbst darüber belehrt zu werden, wie sie eigentlich klingen, und warum.

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