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Twin Peaks – Lookout Low

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Auch wenn die US-amerikanische Band Twin Peaks mit ihrem Namen Assoziationen zur gleichnamigen Kult-Fernsehserie von David Lynch weckt: Spätestens, wenn man ihr neues Album „Lookout Low“ hört, fallen diese Assoziationen blitzschnell in sich zusammen.

David Lynchs Serie ist ein meisterhaftes Stil-Mosaik, das zugleich in jeder Sekunde seine eigene Handschrift trägt. Die Indie-Rocker von Twin Peaks machen ebenfalls keinen Hehl daraus, dass sich das musikalische Rockmusik-Rad nicht neu erfinden lässt. Vielmehr aber auch nicht.

Sie sind eine Rockband im klassischen Sinne. Fünf Schüler, die gemeinsam eine Band gründen. Auf ihren vergangenen Alben hatte das einen gewissen Charme. Ihr Stil war unbeschwert und roh. Eben Musik einer Schülerband, der es in erster Linie darum geht, Spaß zu haben.

Gerade auf „Lookout Low“ ist der musikgeschichtliche Ort, in dem sie sich zuhause fühlen, nicht schwer zu erraten: Klassische Männerrockbands wie The Rolling Stones, The Kinks und The Who gepaart mit Country, Soul und Gospel. Irgendwo zwischen Indie-Rock und 60s-Garage.

„Under A Smile“ schwebt federleicht irgendwo zwischen Dream-Pop und Indie-Rock. „Unfamiliar Sun“ besticht mit seiner treibenden Zurückhaltung. Im Americana-Blues „Better Than Stoned“ wird die Liebe zum Rausch und Sex besungen.

An „Oh Mama“ hätten sicher The Rolling Stones ihre Freude gehabt. Und „Dance Through It“ tänzelt irgendwo zwischen Disco und Lounge.

Ohne Frage sind sie mit ihrem vierten Album erwachsen geworden. Was aber ja nicht heißt, zu wissen, wer man ist und was die Zukunft bringt. Ihre schrammelige Garage-Zeit hat das Quintett hinter sich gelassen.

Ein Reifezeugnis ist „Lookout Low“ jedoch nicht. Dafür schwelgt es einerseits zu sehr im elterlichen Plattenschrank und hinkt einer Zeit hinterher, die ihre goldenen Jahre längst hinter sich hat.

Und, wenn sie doch eigene Schritte wagen, ist irgendwie unklar, wohin eigentlich. Vielleicht sind sie auch einfach müde geworden und haben ihre Ideen in den Alben der letzten Jahre schlichtweg aufgebraucht.

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