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Richard Dawson – 2020

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Zugegeben: Wer das erste Mal mit Richard Dawson in Berührung kommt, dürfte zuerst so mittelmäßig verstört sein, mindestens irritiert. Zu sehr sträubt sich das, was man da hört, in den Gehörgängen.

Der Brite spielt auf der kompletten Klaviatur des Freak Folk. Eine Melodie ist am ehesten noch in der Single „Jogging“ vorhanden, ansonsten klingt es meist so, als ob sich Dawson einfach selbst überraschen lässt, welcher Ton als nächstes aus seinem Mund kommt.

Heraus kommen Tonlinien, die wilde Haken schlagen und den Hörer mehr als einmal mit einem Gefühl von „What the Fuck“ zurücklassen.

Der Gesang schwankt zwischen beeindruckend und anstrengend. Beeindruckend ist, in welch schwindelerregenden Höhen der Sänger mit seiner Kopfstimme da zielt. Dass er hin und wieder mal danebenschießt – geschenkt.

Das Falsett klingt dem von Jonathan Higgs, Frontmann von Everything Everything, zum Verwechseln ähnlich. Wer weiß, vielleicht kennt man sich ja. Sowohl Dawson als auch Higgs kommen aus Newcastle im englischen Norden.

Der englische Mittelalter-Folk, wie man ihn auf früheren Alben hören konnte, gibt es immer noch bei Dawson. Der Song „The Queen’s Head“ kommt ihm am nächsten.

Ansonsten gibt es hier alles: Verzerrte Roboterstimmen („The Fulfilment Center“) mit Verneigung Richtung Daft Punk. Ein Interlude, das klingt, als wollten Außerirdische Kontakt aufnehmen („No-One“). Und schließlich noch ein Singer-Songwriter-Stück mit Gitarre („Fresher’s Ball“).

Zugegeben, spannend ist das alles. Beim ersten und auch noch beim zweiten Hören. Und darüber hinaus ist es wie mit vielem: Geschmackssache.

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