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Vagabon – Vagabon

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Nicht selten kommt es vor, dass hochtalentierte Musiker*innen ihre Liebe zum Musizieren noch nicht in der Kindheit, sondern im späteren Verlauf ihres Lebens entdecken.

Im Falle von Laetitia Tamko alias Vagabon begann sie in der späten Pubertät: Ihre Eltern schenkten ihr eine Fender. Nachdem sie sich anhand von DVDs das Spielen selbst beibrachte, nahm sie irgendwann ihren Mut zusammen und lud unter dem Pseudonym Vagabon erste Demos auf Bandcamp hoch.

Das ist mittlerweile vier Jahre und eine Albumveröffentlichung her. Mit der nach dem Künstlernamen selbstbetitelten Platte präsentiert Tamko nun weitere Songs.

Der Nachfolger des Debüts „Infinite World“ entfernt sich weit vom Sound einer gitarreliebenden, jungen Erwachsenen.

Statt geradlinigen Indie-Hymnen und Rock-Anbandelungen steht hier die Stimmung der Songs im Vordergrund.

Der Fokus auf die musikalische Atmosphäre wird beim Opener „Full Moon Gemini“ direkt deutlich: Er startet mit nicht mehr und nicht weniger als Tamkos hohem Gesang und wird von atmosphärischen, elektronischen Klängen begleitet.

Ihre sonst so gehaltvolle und leicht angeraute Stimme erscheint hier nicht nur emotional, sondern gerade zu zerbrechlich.

Der Übergang zu leichten Verzerrungen in „Flood“ gelingt nahtlos, die klassischen Indie-Gitarren von „Infinite World“ lässt Tamko mit dramatischem Beat und klirrenden Synthie-Tönen schnell in Vergessenheit geraten.

Ganz fremd ist der Sound von „Vagabon“ jedoch nicht. Beispielsweise im Song „Fear & Force“ des Debüts hatte er sich bereits angekündigt.

Der 24-jährigen Sängerin aus New York City gelingt auf ihrem zweiten Album die Gratwanderung zwischen atmosphärischen und melodischen Songs. Dabei sind die Elemente der einzelnen Stücke völlig unterschiedlich.

In „Secret Medicine“ umrahmen ein zartes Rasseln und klare Keyboard-Töne die Stimmung, bei „Home Soon“ wieder eher breit gestreuter Hall.

Mit „In A Bind“ darf die Gitarre schließlich doch zurückkehren: Sanftes Zupfen begleitet Tamkos wechselhaftes Gesang und auch mit diesen Annäherungen an die Wurzeln erscheint „Vagabon“ nicht weniger virtuos gestaltet.

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