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Dives – Teenage Years Are Over

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Wenn sich Garage-Pop an einen Wal ketten ließe, würde das Auf- und Eintauchen klingen wie bei Dives – nur eben auch ein bisschen kurz angebunden. Das Problem ist aber, Wien liegt nicht am Meer. Das Trio aus Dora De Goederen, Tamara Leichfried und Viktoria Kirner macht trotzdem in schluffigen Surfpunk.

Allein der Titel „Teenage Years Are Over“ führt in die Irre. Erwachsen werden ja, aber nicht ohne das Slacker-Outfit aus den Teenagerjahren über die Zeit zu retten.

So wie es die Großen der Szene um Waxahatchee oder Bleached vormachen, mit der Restauration der Punk-Romatik, die wirklich etwas bedeutet, und nicht nur Mode-Accesoir ist. Ein Titel wie „Looking For A Fight“ gibt dem Ganzen zu dancen.

Und da stehen die drei jungen Frauen nun, die sich 2016 beim Girls Rock Camp kennen lernten – einem Projekt des österreichischen Vereins Pink Noise, der feministisch-popkulturelle Aktivitäten fördert – und schubbern mit ihren Gitarren Staubsauger gleich die Spinnweben von eingestaubten Kommoden.

Das hatten sie bereits auf ihrer EP angedeutet. Der Titelsong „Tomorrow“ hat sich daraus auf das Debütalbum herüber gerettet und sticht die meisten anderen Songs der Platte aus.

Eine Ausnahme macht „Drinking Paradise“, das ein Schaumbad aus Flanger-Gitarren bis über die Wannenkanten einlässt. Schön ist das und reicht aus, um als Support-Act bei Franz Ferdinand und Bilderbuch Eindruck zu schinden.

Die beste Figur gaben die drei aber sicher im Vorprogramm von Courtney Barnett ab, der in ihrem Metier derzeit niemand das Wasser reichen kann. Dives wissen offensichtlich: Sich an Barnett zu orientieren, hat noch niemandem geschadet. Das half nicht nur der EP, die im Vergleich zum Album die bessere Visitenkarte der Band ist.

Damals postulierten wir: „Diese routinierte Lässigkeit auf einer Debüt-EP ist selten. Jeder der insgesamt sechs Songs hat so viel Charme, dass die nächste Urlaubsreise beinahe aus dem Fenster geworfenes Geld bedeutet, das man sich besser für das kommende Debütalbum aufspart.“

Wer auf uns hörte, hat jetzt die Chance, preiswert zu verlängern. Während Thomas Cook insolvenz-geplagt alle Reisen für 2020 canceln muss, geben Dives einen gratis aus, mit der Chance auf Walsichtungen.

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