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Jack Peñate – After You

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Wer nach zehnjähriger Studio-Funkstille mal eben so aus dem Nichts wieder mit einem neuen Album auftaucht, der verfügt entweder über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, oder aber hat ein Schaffen an der Hand, das beweist, dass künstlerisches Talent nicht vergänglich ist.

Im Fall des britischen Singer/Songwriters Jack Peñate trifft definitiv Letzteres zu. Ein Jahrzehnt nach seinem letzten Studiogruß „Everything Is New“, meldet sich der Insulaner nicht nur zurück, sondern haucht der etwas vor sich hin schnarchenden Genre-Community wieder neues Leben ein.

„After You“ vereint klassische Branchenstrukturen mit angesagten Einwürfen aus dem Neuzeit-Archiv. Jack Peñate kreiert besondere Atmosphären. Wahlweise beschwingt, mit satten Beats unterlegt oder mystisch melancholisch, nur von seiner Stimme und zarten Synthie-Klängen angetrieben:

Die Songs führen allesamt ein Eigenleben und lassen sich nur schwer einfangen – und dennoch bekommt man sie als Freund modifizierter Singer/Songwriter-Sounds nicht mehr aus den Ohren.

Jack Peñate berauscht sich an großen Chören und der Energie von Gospel und Weltmusik („Prayer“). Gefangen in einem orientalischen Klangkorsett tanzt der Brite zu hibbeligen Dancefloor-Sounds („Round And Round“). Und unter blubbernden Bässen mimt der Sänger den markanten Storyteller („Murder“).

Als wäre er nie weg gewesen: Mit „After You“ feiert der Enkel des britischen Schriftstellers Mervyn Peake eine fulminante Rückkehr ins Rampenlicht. Genießen wir den Moment und hoffen, dass sich der „Estuary English“-Experte aus London für sein nächstes Studiowerk nicht wieder zehn Jahre Zeit lässt.

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