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Alice Boman – Dream On

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Eigentlich hegte Alice Boman 2013 den Wunsch, ihre eigens aufgenommenen Demos professionell ausproduzieren zu lassen. Dem Produzenten in dem von ihr angestrebtem Studio gefiel die Schlafzimmer-Ästhetik der Songs allerdings so sehr, dass er sie direkt an ein Label schickte – der Rest ist Geschichte.

Denn seitdem wurde ihre Musik in mehreren Serien- und Filmproduktionen verwendet. Darunter die Serien „Tote Mädchen lügen nicht“, „Suits“ und „Transparent“ oder die Verfilmung des John Green Romans „Margos Spuren“.

Physisch vergriffene EPs später hatte sich Boman längst einen Ruf mit dem immer noch gleichen DIY-Sound erspielt und sich diesen auch für ihr Debütalbum „Dream On“ bewahrt.

Die Songwriterin aus Malmö verpackt darin Melancholie und echte Gefühle in einen federleichten Klang aus sanftem Gesang und schwurbeligen Gefilden.

Schon der Opener „Wish We Had More Time“ packt mit sanften Klavier-Tönen und angerauter Stimme. Die schwedische Sängerin schafft es hier, einem unaufgeregtem Song durch Mehrstimmigkeit und Wiederholungen, Spannung und Tiefe zu verleihen.

Auch ihr Hang zu mehrschichtigen, atmosphärischen Klanggefilden dringt bereits am Anfang durch. Boman lässt Sounds den Platz, sich auszubreiten und zu entwickeln. Nicht alles muss von Gesang begleitet werden.

In „The More I Cry“ steht Bomans Stimme dafür umso stärker im Mittelpunkt: Orgelklänge und nur leichte Schlagzeug-Töne begleiten die zarten Laute die sie zur Umrahmung des Refrains von sich gibt. Der Song klingt geradezu zerbrechlich.

„Everybody Hurts“ könnte dagegen mit sanften 80s-Synthies, plötzlichen Brüchen und dem weiterhin anhaltenden sanften Gesang auch einer Kate Bush gefallen. Auch bei „Hold On“ entwickelt sich die eigentliche Melodie eher schleichend.

Auf „Dream On“ geht es nicht um Eingängigkeit, sondern vielmehr um atmosphärische Sound-Ästhetik. Boman entführt ihre Zuhörer in ein Sound-Konstrukt, dessen Atmosphäre gar nicht geschlossener sein könnte.

Dabei ist es nicht immer nur Melancholie, die in den zauberhaften Zeilen der Sängerin durchdringt: Häufig spiegelt „Dream On“ inhaltlich nämlich genau den Albumtitel wieder. Und Träumen dürfte mit dieser Hintergrundmusik wirklich leicht fallen.

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