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Kytes – Good Luck

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Manchmal müssen sich die Dinge erst verändern, damit man wieder befreit aufatmen und Platz für Neues geschaffen werden kann. “Good Luck” – so heißt das neue und zweite Album der Münchner Band Kytes.

Der Albumtitel ist nicht willkürlich gewählt, sondern beschreibt die letzten Monate im Leben der vier Musiker fast perfekt. Nachdem sich Kytes vor ein paar Monaten dazu entschlossen hatten, sich von ihrem damaligen Plattenlabel zu lösen und wieder selbst der Entscheider zu sein, ging ihnen wahrscheinlich vieles durch den Kopf: Mut und Freiheit, aber dennoch viel Angst und Ungewissheit vor dem Unbekannten.

Doch genau diese Emotionen muss man kreativ umsetzen und genau das haben die Kytes auf ihrem neuen Album gemacht. Schon der Opener “Runaway” verspricht Indie-Pop vom Feinsten. Der poppige Synthie-Sound gepaart mit der eher untermalenden Gitarre klingt locker, leicht und befreit – befreit von alten Lasten, um weiter zu kommen.

Auch “Go Out”, “Emily” und “Take Me Home” reihen sich nahezu in diesen Sound ein. Jeder Song macht Lust auf Sommer, Tanzen auf Konzerte und einen Besuch bei der nächsten Indie-Party.

Weiter geht es mit zwei bereits bekannten Liedern. “Want You Back” ist seit vielen Kytes-Konzerten ein fester Bestandteil auf der Setlist. Der leicht an Parcels oder Two Door Cinema Club erinnernde Song ist musikalisch ein Hochgenuss.

Durch die gezielte Auslassung der Rhythmusgitarre und dem stringent treibenden Bass besticht “Want You Back” durch seine enorme Dynamik, die eine Mischung aus Nachdenklichkeit und Freude erzeugt.

Die erste Singleauskopplung “Alright” hingegen ist zwar ähnlich aufgebaut, aber liefert dem Hörer einen ohrwurm-verdächtigen „Gute-Laune-Song“. Die tanzbare, leichtfüßige Melodie, die mit einer Keytar eingespielt wurde, versprüht so viele positive Vibes, dass man einfach gute Laune haben muss.

Auf “Good Luck” findet man aber auch ruhigere Songs. So stechen besonders “Wheel” und “Shot Of Love” heraus. Gerade “Wheel” mit seinem sanften und akustisch-scheinenden Gewand besticht durch Minimalismus.

Mit Klavier und Gitarre begleitet, bringt die Stimme von Sänger Michael Spieler die Gedanken des Hörers in eine Entspannungsphase. Unterbrochen wird diese Phase nur durch “Fast Life”, welches gewohnt indie-lastig daherkommt. 

Kytes sind auf „Good Luck“ synthielastiger, experimentierfreudiger, indie-poppiger und gut gelaunter als noch auf dem 2016 erschienenen Debütalbum “Heads And Tales”. Mit dem Album ist ihnen ein sehr gutes Zweitlingswerk geglückt.

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