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Nathaniel Rateliff – And It’s Still Alright

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Wenn ein langjähriger Freund und Weggefährte stirbt und die eigene Ehe einem Scherbenhaufen gleicht, dann kann man in Trauer versinken – oder ein neues Album aufnehmen. Nathaniel Rateliff hat sich für Letzteres entschieden und veröffentlicht am Valentinstag sein neues Werk „And It’s Still Alright“.

Der gebürtige U.S.-Amerikaner veröffentlicht seit 2007 Musik, mal wird er von „The Wheel“ begleitet, mal von „The Night Sweats“. Manchmal musiziert er ganz allein wie auf dem aktuellen Longplayer.

Gemächlich fängt die neue Platte mit „What A Drag“ an. „I left feeling alone“ singt Rateliff in dem Opener. Vorbei die Zeiten, als die ganze Bar zu „S.O.B.“ mitsang.

Zehn Songs sind auf „And It’s Still Alright“ versammelt, es handelt sich um wenig beschwingte, oftmals melancholische, handgemachte Folk-Songs.

„Tonight #2“ ist eine ruhige Nummer, die von Streichern flankiert wird. Auf „Mavis“ wird Nathaniel Rateliff von einem ganzen Gospelchor unterstützt, was für Gänsehautmomente sorgen kann.

„Gonna have to bury your friends“ singt der Musiker in dem Albumtiteltrack „And It’s Still Alright“ und meint vermutlich den Abschied von seinem Freund und Produzenten Richard Swift, der im Juli 2018 verstarb. Die Countrynummer eröffnet Weiten durch eine Slide-Gitarre und Rateliffs Gesang.

„You and I both get lonely“ singt der Musiker auf „Kissing Our Friends“.  Nach 11 Jahren Ehe, Alkoholproblemen und monatelangen Touren zerbrach die Beziehung zu seiner Frau Jules. Um genau diese Gefühle zwischen Trauer, Eifersucht und Ablenkung dreht sich dieser Song.

Ganz versöhnlich hingegen klingt „You Need Me“. Mit einer traurig kreischenden Gitarre auf „Rush On“ und nach über sechs Minuten endet „And It’s Still Alright“.

Grün ist die Farbe der Hoffnung, so sagt man. Auf dem Plattencover des dritten Solowerkes  dominiert Grün. Und, Musik kann heilen – und das beweist das neueste Werk von Nathaniel Rateliff.

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