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Tame Impala – The Slow Rush

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Bald fünf Jahre ist das letzte Album von Tame Impala jetzt her. Seitdem hat sich eine Menge getan für Kevin Parker – ist Tame Impala eine der letzten ganz großen Erfolgsgeschichten des Indie-Rocks geworden, abseits von Acts, die bereits so lange existieren, dass ihr Erfolg auch im Zusammenhang mit inzwischen erlangten Legendenstatus einhergeht, wie Radiohead etwa.

„The Slow Rush“ ist tatsächlich erst das vierte Tame-Impala-Album, Kevin Parker seit ungefähr fünf Jahren aber in aller Pop-Munde. Zahlreiche Kollaborationen in der Liga der ganz großen Pop-Acts, zeigen die Producer-Ambitionen des schmächtigen Australiers an – Mark Ronson hier, Lady Gaga dort.

Doch vor all diesen Promi-Meldungen in Verbindung mit Parkers Songwriter- und Produzenten-Tätigkeiten stand eine Phase, in der Tame Impala eine Neo-Psychedelic/Indie-Rock-Band aus Perth waren und in ihrer Genre-Nische durch entschleunigtes, testosteronbefreites Rock-Kopfkino Kritiker beeindruckte.

Trotz ihres nostalgischen Psych-Rock-Sounds aus einer längst zurückliegenden hippiesken Ära klingen Tame Impala nicht vintage. Sie sind vielleicht der erfolgreichste Spagat unserer heutigen Pop-Epoche aus Vergangenheit und Zukunft. Eine Entwicklung, die sich auf „Currents“ deutlich anbahnte, aber nun auf „The Slow Rush“ vollends zur Geltung kommt.

Die entrückte, lapidare Coolness dieser Gitarren-Band, ihre cleveren, zeitlosen Melodie-Arrangements, die Verbindung aus Beat, futuresken Synthies-Sounds und dem ewigen Gitarren-Riff:

Tame Impala, viel mehr kann man im Pop heutzutage nicht verlangen, sind mit das Eigentümlichste, was es zurzeit gibt. Kein Festival, auf dem sie nicht als Headliner auftreten, keine Arena, die nicht mit zehntausenden von Menschen gefüllt ist:

Hört man sich den Sound von Kevin Parkers Bandprojekt genau an, ist dies eigentlich erstaunlich. Falsett-Gesang der Weichei-Sorte, Pop-Beat aus dem Baukasten – einfach, aber unwiderstehlich, Gitarrenarbeit, die so gar nichts männliches, druckvolles hat: und trotzdem trifft Parker einen Nerv.

„It Might Be Time“, „Lost In Yesterday“, die hit-taugliche Single „Borderline“, das tiefgründige „Tomrrow’s Dust“: starke Songs, die mit jedem Durchlauf wachsen, statt ihre Stärken zu verlieren.

„The Slow Rush“ ist ein beeindruckendes Zeugnis eines qualitativ hochwertigen Musikverständnisses. Tame Impala stehen vollkommen zu Recht, wo sie zurzeit stehen.

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