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Little Dragon (Credit Ellen Edmar)

Little Dragon – New Me, Same Us

Die Gorillaz, Flying Lotus, Faith Evans, Tinashe oder Mac Miller: Little Dragon waren mit so einigen Künstlern verschiedenster Genres im Studio und sind bis heute als Collaborationspartner gefragt.

Trotzdem und trotz Grammy-Nominierung (2014) hat die schwedische Indie-Band um die Sängerin Yukimi Nagano und den Multiinstrumentalisten Håkan Wirenstarnd bisher noch nicht halb soviel Anerkennung bekommen wie ihre Begleiter – oder sie sind zumindest nicht so omnipräsent wie andere Musiker.

Das hält das vierköpfige Gespann allerdings nicht davon ab, an ihrem Sound, der nicht immer geradlinig einen Stil verfolgt und sich auch nach unkonventionellen Lösungen umsieht, festzuhalten.

Auch Little Dragons sechstes Studioalbum „New Me, Same Us“ ähnelt einer musikalischen Wundertüte. Und das – obwohl oder gerade weil – Little Dragon diesmal auf fremde Hilfe und auch auf Kollaborationen völlig verzichtet haben:

Im langjährigen und selbstgebauten Heimstudio in Göteborg produziert und aufgenommen, soll „New Me, Same Us“ ein weiteres Kapitel in der kontinuierlichen Entwicklung von Little Dragon repräsentieren.

Eigentlich für Indie mit exotischen Pop-Einflüssen bekannt, entwickelte die Band ihren Stil mit R’n’B, souligen Momenten und einem Hauch von elektronischen Einfluss weiter.

Schon der Opener „Hold On“, der zunächst mit verheißungsvollen Beckensounds startet, bringt diese smoothe Affinität hin zum R’n’B und noch weiter weg von gitarrenangeführten Melodien mit. Passend zum künstlerischen Schritt nach vorne, ist das Stück eine tanzbare Hymne über das Weitermachen.

Das darauffolgende und musikalisch eher elektronisch-experimentelle „Rush“ handelt hingegen von der Sehnsucht nach einer verlorenen Liebe. Während Naganos Stimme immer wieder soulige Momente sucht, wird der Sound ab und zu von Trommeln durchbrochen, die dann wieder sanft abklingen.

„New Me, Same Us“, bietet ein Sound-Potpourri, welches sich dennoch in eine erkennbare, gemeinsame Richtung bewegt. So kann Vielfalt in einem Album eben auch funktionieren.

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