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Dopha (Credit Thomas Howalt & Danni Riddertoft)

Dopha – The Game

Inspiriert von Norah Jones, Lana Del Rey und Taylor Swift skizziert Dopha ein poppig süßes Klangbild mit versteckten Ecken und Kanten. Wahlweise im klassischen Singer/Songwriter-Gewand oder angetrieben von neuzeitlichen Beats und Effekten aus der Retorte deckt die dänische Newcomerin auf ihrem Debütalbum „The Game“ ein breites Soundspektrum an.

Mit dem Titeltrack setzt Dopha gleich zu Beginn ihres Erstlingswerks ein markantes Ausrufezeichen. Das Erstaunliche: Obwohl die Karrierejahre noch an einer Hand abzuzählen sind, beeindruckt die Blondine mit der einprägsamen Stimmfarbe bereits mit einer erstaunlichen Reife.

Lyrisch begleitet von der Liebe, großen Sehnsüchten und emotionalen Achterbahnfahrten strahlt der vermeintlich schüchterne Klangstern mit jeder Minute mehr. Auf der Suche nach herausstechenden Highlights wird man mehr als nur einmal fündig.

Der von einem knackigen Beat befeuerte „Anti-Breakup- Song“ nistet sich schon nach wenigen Sekunden in den Gehörgängen ein. „Moonsoon“ pumpt warm und mystisch. Von „September Till June“ herrscht eine atmosphärische Stille.

Und „Naked“ macht seinem Titel alle Ehre: Nur begleitet von ihrer roten Fender Mustang und ein bisschen Sound-Schnickschnack im Background versinkt Dopha in betörender Melancholie.

Die junge Dänin kann aber auch anders. Wenn die pinkfarbene Spielzeugwelt der Protagonistin im Videoclip zur Hibbel-Single „Happy For Me“ mal eben in den Party-Modus schaltet, dann schnippt der Hörer nur allzu gern mit den Fingern mit.

Lupenreiner Hier-und-Jetzt-Pop, international aufbereitet und mit Ohrwurmpotential: Da gibt’s nichts zu Nörgeln. Alles in allem überzeugt Dopha mit ihrem Debütalbum auf nahezu ganzer Linie.

Der richtig große Hit für die Welteroberung ist zwar noch nicht am Start. Aber das scheint nur eine Frage der Zeit. Der Weg in den Pop-Olymp ist jedenfalls schon einmal geebnet.

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