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Sam Vance-Law – NDW – Neue EP

Der in Berlin lebende kanadische Singer/Songwriter Sam Vance-Law hat heute seine neue EP “NDW” veröffentlicht. Darauf zu finden sind vier Cover deutschsprachiger Hits aus den frühen 80ern und Drangsal als Gastmusiker.

www.facebook.com/samvancelaw/posts/3819142128183154

Sam Vance-Law hatte im Jahr 2018 sein Debüt mit seinem Album “Homotopia” – inhaltlich sehr persönlich und musikalisch sehr vielfältig, wie MusikBlog beschreibt: “Von den ersten zarten Küssen, über Cruising-Erfahrungen auf öffentlichen Toiletten und dem Ankommen in der hetero-normativen Spießigkeit, der Ehe, die es jetzt auch für alle gibt. Ähnlich vielfältig wie die Reise des gebürtigen Kanadiers, sind auch die zehn Songs auf seinem Debütalbum: Da wird gegeigt, gepaukt und mehrstimmig gesungen”.

Musikalisches Können und Erfahrung hatte der Künstler schon sehr früh: In Oxford, wo er aufgewachsen ist, wurde er nach seiner Einschulung direkt in den renommierten Choir of New College Oxford aufgenommen, nachdem er bereits mit vier Jahren begann, Bratsche und später Violine zu lernen.

Derzeit in Berlin lebend, hatte Sam Vance-Law großen Spaß bei den Aufnahmen seiner neuen EP – einer Verneigung vor der Neuen Deutschen Welle. Als Vorab-Single gab es bereits den Hit “Eisbär” von Grauzone, der vor 40 Jahren erschien.

Außerdem hat sich der junge Musiker “Major Tom” von Peter Schilling vorgenommen, sowie “Ich will nicht älter werden” von der hannoveranischen Pop-Punk-Band Bärchen Und Die Milchbubis um Sängerin Annette Grotkasten. Für letzteres hat er sich niemand geringeres als Max Gruber alias Drangsal dazugeholt und singt mit ihm hier im Duett.

Als neue Single veröffentlichte Sam Vance-Law heute, pünktlich zum anstehenden Weltfrauentag am 8. März, den Track „Neue Männer braucht das Land“. Der Hit von Ina Deter von 1982 sorgt damals wie heute für Trubel.

Wenn ein charmanter junger Mann Zeilen singt wie: „Ich sprüh’s auf jede Häuserwand / Ich such’ den schönsten Mann im Land“ und damit nach 40 Jahren immer noch Empörung auslöst, fragt man sich durchaus, ob sich seitdem denn viel verändert hat.

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