St. Vincent – Pay Your Way In Pain – Neues Video

Nachdem Annie Clark alias St. Vincent im Dezember letzten Jahres die Gerüchte um ein neues Album bestätigt hat, gibt es nun endlich ein Release-Datum: Am 14. Mai 2021 soll “Daddy’s Home” via Virgin Music (formerly Caroline) erscheinen.

Das letzte Werk der Grammy-prämierten Musikerin “Masseduction” (2017) landete in den Top 10 in Großbritannien und den USA und bekam unter anderem von der New York Times und The Guardian den Titel Album des Jahres. Auch im MusikBlog-Review wird es als sehr vielschichtig beschrieben: “Für jede Stimmung ist etwas dabei: Tracks zum Tanzen und Lieder für melancholische Momente”.

Im Folgejahr wurde mit “MassEducation” eine Platte mit Akustik-Neuinterpretationen veröffentlicht, in der die Tracks auf Piano und Stimme reduziert sind. Außerdem gab es vom selben Album auch eine von Nina Kraviz kuratierte Remix-Version.

“Daddy’s Home” deckt nun eine neue Facette an der sich ständig weiterentwickelnden Künstlerin auf. Sie begann damit, Songs für die neue Platte zu schreiben, als ihr Vater aus dem Gefängnis frei kam. Das Album schließt zugleich einen Kreis, der mit der Inhaftierung ihres Vaters 2010 begann und der sie zu den Platten zurückführte, die sie in ihrer Kindheit mit ihm gehört hatte: LPs, die ihr Leben geprägt haben, mit Songs, die im New York der 70er Jahre entstanden sind.

Mit der Ankündigung gibt es auch gleich die erste Single „Pay Your Way In Pain“, die einen Einblick in die neue Ära der Künstlerin erlaubt. Der Song ist ein aufreizendes Stück schweißtreibenden Funks, in dem St. Vincent erneut ihre Fähigkeit unter Beweis stellt, ihre Stimme und das Shredding auf ihrer Gitarre in aufeinander gerichtete Balance zu bringen. Futurismus trifft auf 70er.

Das dazugehörige Video eröffnet die visuelle Welt von „Daddy’s Home“ – ein Ort, in dem sich eine der zukunftsweisendsten Künstlerinnen der Gegenwart bereitwillig in den Kaninchenbau einer Network-TV-Variety-Hour stürzt. Die Regie übernahm Bill Benz, Regisseur des kommenden Films „The Nowhere Inn“, an dem St. Vincent mitschrieb und in dem sie auch selbst eine Rolle übernahm.

Facebook
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Das könnte dir auch gefallen

Login