Sam Fender – Aye – Neue Single

Sam Fender hat seinen neuen Song “Aye” vorgestellt. Die Single ist der zweite Vorbote für das Album “Seventeen Going Under”, das am 7. Oktober via Polydor erscheint.

Zuvor kündigte der Songwriter bereits Anfang Juli das Album an und präsentierte den Titeltrack, in dem er unter treibendem Power-Pop einen offenen Brief an sein jüngeres Selbst über die Tücken des Erwachsenwerdens schreibt.

Über “Seventeen Going Under” erzählt Fender sichtlich zufrieden: “Als Album ist es der ersten Platte weit voraus. Ich war noch nie so stolz auf etwas, das ich erschaffen habe. Es ist wahrscheinlich die beste Sache, die ich je gemacht habe.”

Die kommende Platte ist bereits der zweite Langspieler nach dem 2019er Debütalbum “Hypersonic Missiles“, auf dem Fender laut MusikBlog-Review Themen wie Suizid, soziale Ungerechtigkeit und Rassismus in Indie-Rock und Heartland-Punk mit Pop-Attitüde verpackt: “Allein für den Mut, gesellschaftskritische Themen anzusprechen, statt den einfachen Weg zu gehen und die nächste schnöde Liebesnummer zu schreiben, gehört Fender belohnt.”

Den kritischen und höchst politischen Ton seiner früheren Songs behält der Brite für “Aye” bei und verschärft ihn sogar noch weiter.

Der Musiker singt wütend über die Unterdrückung der Menschheit durch mächtige Drahtzieher, die über Jahrtausende schreckliche Verbrechen beging: Hiroshima und Nagasaki finden genauso Erwähnung wie die Kreuzigung Jesu Christi, organisierter Menschenhandel und struktureller Rassismus.

Fender zeigt sich eindrucksvoll von seiner Geschichtenerzähler-Seite. Eindrücklich singt er darüber, wie arme Menschen durch perfide Machtspiele gegeneinander aufgespielt und von den wahren Problemen abgelenkt werden.

Unterlegt wird der Gesang von einem giftig verzerrten Gitarrenton, der sich immer und immer wieder durch die Luft schneidet. Immer mehr Instrumente rollen ins Arrangement, treiben den Song immer weiter an.

Über die Thematik von “Aye” berichtet Fender: “Der Song handelt von der Polarität zwischen der politischen Linken und Rechten, und wie das die Menschen aus der Arbeiterklasse mit fehlendem Interesse an Politik zurücklässt – was dem obersten einen Prozent in die Karten spielt. Es geht auch um meine Verachtung für die steuerhinterziehenden, gierigen Milliardäre dieser Welt.”

Facebook
Twitter

Schreibe einen Kommentar

Das könnte dir auch gefallen

Login