King Hannah – A Well-Made Woman – Neues Video

King Hannah stellen heute ihre neue Single “A Well-Made Woman” und das dazugehörige Video vor.

Damit legt die Band aus Liverpool zum ersten Mal seit ihrer Debüt-EP “Tell Me Your Mind And I’ll Tell You Mine”, die im Herbst vergangenen Jahres via City Slang erschien, mit neuem Material nach.

Mit den sechs Songs etablierte sich das Duo bestehend aus Hannah Merrick und Craig Whittle als aufstrebende Koryphäen, wenn es um düsteren, verträumten und für eine britische Band äußerst amerikanisch klingenden Folk geht.

Zwar gibt es noch keine Informationen über ein möglicherweise bald erscheinendes Debütalbum von King Hannah, “A Well-Made Woman” soll aber laut der Band bereits ein erster Vorgeschmack daraus sein.

Hier steigern Merrick und Whittle noch einmal die kalte, dunkle und erbarmungslose Atmosphäre, die bereits ihre EP ausmachte.

Eine unheimliche Akustikgitarre legt den Puls mit nur vier Tönen vor und rollt nüchtern und ohne Unterlass voran, das rumpelnde Schlagzeug gesellt sich zügig dazu.

Gänzlich lullt das Stück ein, sobald Merricks rauchige Stimme ihre verführerischen Runden dreht. Der Sängerin reicht es schon, ihre fesselnden Worte stark angehaucht, fast schon flüsternd hinzulegen, um den Zuhörer erschaudern zu lassen.

Je weiter der Song voranschreitet, desto mehr Sound-Szenerie taucht auf: Zuerst sind es einzelne Akkorde einer E-Gitarre wie aus einem morbiden Spaghetti-Western. Es folgen immer mehr übersteuerte Einschübe, bis die Gitarre sich voll und ganz in ein fuzziges, kreischendes Solo ergießt.

So finster brodelnd “A Well-Made Woman” ist, so dunkel und unter der Oberfläche schwelend gibt sich das Musikvideo dazu, das Whittle selbst produzierte.

Szenen einer nächtlichen Fahrt durch einen bedrohlich wirkenden Wald wechseln sich ab mit Einstellungen von Merrick, auf deren Gesicht das Bild eines Lagerfeuers projiziert wird.

Mit der Projektion auf die Sängerin und die Wand hinter ihr entsteht ebenfalls ein abstruses Schattenspiel, das die Musikerin erst argwöhnisch ignoriert, nur um sich zum Ende hin doch noch darin zu verlieren.

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