The War On Drugs (feat. Lucius) – I Don’t Live Here Anymore – Neues Video

The War On Drugs haben den Titeltrack ihres kommenden Albums “I Don’t Live Here Anymore” vorgestellt. Damit veröffentlicht die Band den zweiten Vorboten der Platte, die am 29. Oktober via Atlantic herauskommt.

Zuvor brachte das Sextett bereits im Juli “Living Proof” heraus, einen äußerst ruhigen Country-Folk-Song, der trotz seiner Entschleunigung voller Details und Akzente steckt.

“I Don’t Live Here Anymore” wird das insgesamt fünfte Album der Band aus Pennsylvania und der Nachfolger des Grammy-prämierten Albums “A Deeper Understanding” von 2017 sein.

Der Vorgänger schwelgt laut MusikBlog-Review dabei nicht nur in Classic-Rock-Nostalgie: Die Band “präsentiert mehr als nur ein musikgewordenes Spiegelbild der Vergangenheit. Der Band-Chef lässt gruselige Bryan-Adams-Erinnerungen in neuem Glanz erstrahlen.”

2022 gehen The War On Drugs auf Tour und spielen im April auch vier Konzerte in Deutschland, präsentiert von MusikBlog.

Nach der tiefenentspannten ersten Single wirft “I Don’t Live Here Anymore” die Ruhe wieder über den Haufen und wendet sich rockigeren Richtungen zu.

Zwar ist der folkige, country-esque Charakter noch immer essentieller Bestandteil des Tracks, allerdings packt die Band die E-Gitarren aus und eifert modernen, blue-jeans-tragenden Americana-Helden wie eben Adams oder Bruce Springsteen nach.

Die New Yorker Indie-Pop-Band Lucius ist bei dem Track für den Background-Gesang zuständig, der für fulminante Momente im Chorus sorgt. Zusammen singen die Bands über die Rastlosigkeit auf der Suche nach dem Hoffnungsschimmer, dem Sinn des Lebens: “We’re all just walkin through this darkness on our own.”

So sonnig und hoffnungsvoll wie der Song gibt sich auch das Video des Regisseurs Emmett Malloy: Wenn Frontmann Adam Granduciel nicht gerade in einer etwas tristen Wohnung Gitarre spielt, tut er es auf einer Wiese, die vom Sonnenuntergang in ein leuchtendes Orange getaucht ist.

Der Sänger ist in Los Angeles ständig unterwegs: Mal sitzt er im Zug, mal steigt er zu Fuß über eine Brücke – bis er auf ein Dach mitten in L.A. gelangt und dort seine Band trifft, mit der er im gleißenden Sonnenlicht den Song spielt.

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