They Owe Us – I’m Your Biggest Fan – Videopremiere

Heute feiert das Video zur aktuellen Single “I’m Your Biggest Fan” von They Owe Us Videopremiere auf MusikBlog. Der Track ist der vierte und letzte Vorabsong des kommenden Albums “Kram”.

Das insgesamt zweite Album der schwedischen Indie-Rocker erscheint am 10. September via Earthprogram.

Zuvor brachte die Band um Frontmann Kristoffer Ragnstam “Let’s Rob A Bank“, “Thrilling Curves”, und zuletzt “Second Hand Army In A First Class War” heraus.

Den Songs ist anzuhören, dass die Grundsätze des 2020er Debütalbums “Broken English And Sad Serenades” es auch auf den Nachfolger geschafft haben: Nach wie vor sind die Tracks verschroben, holprig, dabei jedoch immer noch eingängig und liebenswert.

Allerdings scheint der übergreifende Sound ein neuer zu sein: Weniger elektronische Anteile sind zu hören, die Arrangements scheinen allgemein reduzierter und friedvoller. Die beiden Hauptinstrumente sind nun das dominante Klavier und ein eifriges Schlagzeug.

Nicht allein der Sound der Auskopplungen ist ein warmer, analoger: Laut der Band wurde das neue Album komplett live und auf Band aufgenommen.

Damit einher gingen natürlich die produktionstechnischen Ecken und Kanten, die charmanten Ungenauigkeiten und gelegentlichen Verspieler, die die Vorgehensweise mit sich bringt – die They Owe Us allerdings unbedingt beibehalten wollten.

“I’m Your Biggest Fan” ist eine Huldigung des gemütlichen Slacker-Pops – zuerst geht es allerdings irreführend los: Als Intro dient ein kurzes, schepperndes Crescendo aus verzerrten Gitarren und pointierten Schlagzeug-Einsätzen, als würde gleich eine dreckige Garage-Rock-Nummer anspringen – bis sich verschlafener Retro-Pop breit macht.

Erinnerungen an den Welthit “Wild World” von Cat Stevens kommen auf, das lässige Klavier und die sanften, behutsamen Vocals wirken erschöpft und wie ins gemütliche Bett gekuschelt, dabei jedoch extrem charmant und liebevoll.

Für Ragnstam ist der Songtitel selbsterklärend: “Ich meine, er sagt doch schon alles. Es geht um diesen warmen, energetischen Rausch, wenn man von einem Menschen, einem Ort, einem Song umgehauen wird.”

Dieselben berauschten, hedonistischen Züge zeigen sich auch im Video: Dort schminkt sich eine japanische Dragqueen in einer spärlich beleuchteten Bar, bevor sie in einem traditionellen Kimono und mit einem Drink in der Hand eher unbeholfen, jedoch stets mit einem Lächeln durch die Räume tanzt.

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