mehrYEAH aus Wien haben gestern ihre neue Single “süssSTOFF” veröffentlicht. Diesmal wird es deep. Es geht um Depressionen und den Weg heraus.

Teilweise autobiographisch und ohne sich zu Verstecken, geht Frontmann Andreas Hagemann a.k.a. MCHg an die Thematik heran und versucht, den Spagat zwischen Dunkelheit und Licht, Leid und Befreiung, Bedrückendem und Erhebendem in Wort, Bild und über den passenden Beat zu packen.

Der erste Reflex ist vielleicht, dass das Thema zu ungemütlich sei, um es in einem Song zu behandeln. Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich sehr schnell Verständnis, Mitgefühl und eine Reihe von Emotionen ein die auch mal Gänsehaut verursachen können.

“Mein prägendstes Erlebnis zu dem Track, der schon 2007 in seinen Grundzügen entstand war, dass ein guter Freund beim Ansehen des unfertigen Videos in Tränen ausbrach und mich einfach ‘gefühlt’ hat. Da wusste ich, damit lässt sich was bewegen.”

Auch Mitarbeitende der Suizid-Prävention in Österreich sind darauf aufmerksam geworden und es scheint sich eine Kollaboration anzubahnen. Um mehr Bewusstsein zu schaffen, Hilfe anzubieten und zu kommunizieren, dass es nie zu spät ist. Dass es immer einen Ausweg gibt. Und dass Hilfe hinter jeder Ecke wartet.

Es wird Zeit, offen mit Depression umzugehen, findet das österreichische Hip-Hop-Duo mit Kultfaktor. Und ganz nebenbei, zu all Schwere dieses Themas haben mehrYEAH auch noch einen Track entstehen lassen, zudem live sogar Menschen tanzen. Schöner kann man doch gar nicht damit umgehen.

Zu dem Song gibt es auch ein Video. Gedreht von Armin Koch.

mehr-yeah.com/

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