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Daniel Rossen (Grizzly Bear) – Shadow In The Frame – Neue Single

Daniel Rossen, bekannt als Sänger und Multiinstrumentalist bei Grizzly Bear, hat heute seine neue Single “Shadow In The Frame” veröffentlicht. Im Zuge dessen kündigte er außerdem sein Solo-Debütalbum “You Belong There” für den 8. April an.

Mit seiner Band Grizzly Bear hat Rossen seit Gründung im Jahr 2002 fünf Alben veröffentlicht. Zuletzt erschien “Painted Ruins” im Jahr 2017.

Dabei war das Quartett maßgeblich für ihren Trademark-Sound zwischen experimentierfreudigen Elektronica-Spielereien und traditionellem Folk bekannt. Auch auf “Painted Ruins” umarmen sich das behagliche Knistern analoger Instrumente und die weiten Landschaften des elektronischen Equipments.

Im Jahr 2020 wurde bekannt, dass Gründungsmitglied Ed Droste die Band verlässt, um ein Studium aufzunehmen. Diese Ankündigung wurde jedoch nur über einen Podcast-Auftritt öffentlich gemacht.

Neben seiner Arbeit mit Grizzly Bear ist Rossen auch als Gründungsmitglied der Department Of Eagles bekannt. Diese spielen eine traditionellere Version des Folk Rock, vermengen ihn aber auch regelmäßig mit Electronica und anderen Einflüssen. Ihr letztes Album “In Ear Park” erschien 2008.

Auch als Solo-Künstler hat sich Rossen bereits einen Namen gemacht. Im Jahr 2012 veröffentlichte er die EP “Silent Hour/Golden Mile”, die ein ganzes Arsenal an sehnsüchtigen Gitarren, Streichern und Klavier-Arrangements aufgeladen hat.

2018 folgte dann der Release einer Doppel-Single, bestehend aus dem Fan-Favoriten “Deerslayer” und einem Cover des Stücks “You’re Crossing A River”, das im Original von Golden Suits stammt, der Band seines Department-Of-Eagles-Bandkollegen Fred Nicolaus.

Mit “Shadow In The Frame” beginnt nun ein neuer Zyklus im Schaffen des Multiinstrumentalisten. Dazu erscheint am 8. April das Solo-Debütalbum “You Belong There” über Warp Records, inklusive zehn neuer Songs.

Der erste Vorgeschmack auf diese Platte kommt im melancholischen Gewand daher. Dafür bauen sich die Strophen mit sanft eingestreuten Background-Chören auf, damit der Refrain sich umso intensiver in der Instrumentalwand fallen lassen kann.

Dabei changiert Rossen inhaltlich zwischen dramatischen Gesten und behutsamem Storytelling, im Sound hingegen zwischen 70s-Folk und aktuellen Vertretern wie den Fleet Foxes.

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