Spoon haben eine neue Single samt Musikvideo veröffentlicht. “Wild” ist die zweite Auskopplung aus ihrem Album “Lucifer On The Sofa”, das am 11. Februar via Matador erscheint.

Mit “Wild” demonstrieren Spoon einmal mehr, was sie am besten können: unkomplizierten Rock. Die Single eröffnet mit einem simplen Drum-Groove, begleitet von einer glasigen Gitarre. Auf sie werfen Spoon im Songverlauf eine Messerspitze Dreck und ergänzen voluminöse Klavierakkorde. Thematisch geht es darum, das Leben mit neuen Augen zu sehen. Im Refrain singt Frontmann Britt Daniel: “And the world still so wild called to me/I was lost/I’d been kept on my knees.”

Das dazugehörige Musikvideo, für das Brook Linder und Ben Chappel Regie führten, ist in schwarz-weiß gehalten und wohl von Westernstreifen inspiriert. Daniel läuft darin mit Cowboyhut sowie einer passenden Kombination aus Jacke und Stiefeln einen Highway in der Prärie entlang.

Spoon haben “Lucifer On The Sofa” vergangenen Oktober angekündigt. Dazu veröffentlichten sie mit “The Hardest Cut” einen ersten Vorgeschmack auf das Album. Anders als das eher ruhige “Wild” besticht die Lead-Single durch ihre verzerrten elastischen Blues-Riffs und ein sengendes Outro-Solo.

“Lucifer On the Sofa” wurde produziert von Spoon und Mark Rankin, der mit Acts wie Adele oder Queens Of The Stone Age zusammenarbeitete. An den Aufnahmen mitgewirkt haben außerdem die Produzenten Dave Fridmann und Justin Raisen. Es ist das erste Album seit rund zehn Jahren, das Spoon in ihrer Heimatstadt Austin, Texas aufgenommen haben. Daniel fasst den neuen Langspieler zusammen: “Es ist der Sound des klassischen Rocks, geschrieben von einem Typen, der Eric Clapton nie verstanden hat.”

Ihre jüngstes Album “Hot Thoughts” veröffentlichten Spoon 2017. Akustikgitarren suchte man darauf vergebens, stattdessen hat sich die Band an Disco- und Dance-Rock-Elementen bedient. Der MusikBlog-Review fand ausschließlich lobende Worte: “Nachwuchs-Indie-Rocker, schaut auf diese Songstrukturen. Britt Daniel und seine gereiften Jungs, mit Ansage, haben mal wieder ein formidables Indie-Rock-Album am Start.”

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