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Ethan Gruska und Bon Iver – So Unimportant – Neue Single

Ethan Gruska und Bon Iver haben mit “So Unimportant” eine neue Single veröffentlicht. Sie ist Teil der Single-Serie “Psychic Hotline” der Band Sylvan Esso, die via ihrem eigenen Label Psychic Hotline erscheint.

Durch “So Unimportant” zieht sich bittersüße Melancholie. Zarte Streicher, warme Synths, schüchterne Drums und Vocoder-Effekte treffen auf Lyrics voller Herzschmerz:

“Is there something that you want to say to me?/Is there somewhere that you want to escape to?/I’ll cling like a waterfall/While I don’t recognize you at all/Anymore/You watch me burn out like a rocket/I catch you mumbling it time after time/I just want all of it to stop your crying/I’ll take the bribe now/It’s so unimportant what started the fight.”

Wegen der Pandemie entstand “So Unimportant” über Distanz. Trotz der Umstände ging für Gruska mit der Kooperation ein Wunsch in Erfüllung:

“Dass ich jetzt einen Song mit Justin [Vernon von Bon Iver] habe, ist der Wahnsinn. Das war lange Zeit mein absoluter Traum und ich hätte alles dafür getan, mit ihm zusammenzuarbeiten. [Es] ist eins der schönsten Dinge, die in meinem Musikerleben passiert sind. Oder eher überhaupt!”

Auch Vernon ist begeistert. “Mein guter Freund und Schlagzeuger, JT Bates, hat mir vor Jahren die Musik von Ethan Gruska gezeigt”, erinnert er sich. “Es ist selten, dass dich etwas sofort derart packt, wie mich seine Musik gepackt hat. Ethans Musikalität hat etwas Magisches.”

An den Aufnahmen zu “So Unimportant” war nicht nur das Duo beteiligt. Multiinstrumentalist Rob Moose steuerte die Streicherpassagen bei, die Percussionspuren stammen von Schlagzeuger Matt Chamberlain und Songwriter Blake Mills.

2019 erschien das jüngste Studioalbum von Bon Iver namens “i,i”. Der MusikBlog-Review lobt: “Sonst ist ‘i,i’ der gelungene Versuch, den Ideen von ‘22, A Million’ eine größere Bühne zu geben, das konsequente Weiterdenken einer Idee, die 2008 mit dem Album ‘For Emma, Forever Ago’ angedacht, 2011 mit ‘Bon Iver, Bon Iver’ für die großen Bühnen aufbereitet und in den letzten fünf Jahren derartig individualisiert und konzeptualisiert wurde, dass die Eigendynamik dieses Projekts unaufhaltbar scheint.”

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