A.S. Fanning hat heute seine neue Single „Today Is For Forgetting“ inklusive Musikvideo veröffentlicht. Der Song stammt von seinem neuen Album „Take Me Back To Nowhere“, das am 6. Februar 2026 via K&F Records erscheint.
Zwischen innerer Auflösung und kosmischer Klarheit bewegt sich der neue Track – eine poetische Erkundung des Chaos, die den in Berlin lebenden irischen Songwriter wieder mal als Meister der dunklen Zwischentöne ausweist. A.S. Fanning nimmt uns mit auf eine Reise, die man getrost als Trip bezeichnen darf – im wahrsten Sinne des Wortes.
Fast beschwingt beginnt „Today Is For Forgetting“, mit einer trügerischen Leichtigkeit, die sich bald in eine Flut von Worten verwandelt. A.S. Fanning navigiert durch Schichten von Bewusstsein und Wahrnehmung wie ein Kapitän durchs Bermudadreieck – nur dass hier niemand gerettet werden will. „Spinning at the centre of this cosmic cluster bomb, trying, trying, trying to seem normal“, heißt es in einem der zentralen Verse.
Inspiriert von Science-Fiction-Autor:*innen wie Ursula K. Le Guin und J.G. Ballard verbindet die Single introspektiven Folk mit Psychedelia und Post-Wave – getragen von hypnotischer Rhythmik und schwebenden Gitarren.
Über den Song erklärt A.S. Fanning: „Dieser Song handelt von der psychedelischen Erfahrung und dem Gefühl, eine Art Niemandsland zwischen diesem Leben und dem nächsten zu betreten – oder eine andere Dimension der Existenz, nicht schwarz oder weiß, sondern grau.“
Diese Idee – die Wahrnehmung der Zeit als zerbrochene Abfolge von Momenten – durchzieht den gesamten Song. „Today Is For Forgetting“ löst die lineare Zeit auf: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kreisen um ein zentrales Bewusstsein, das versucht, Bedeutung zu stiften, wo keine mehr zu greifen ist.
Mit seiner charakteristischen Mischung aus literarischer Dichte, dunkler Poesie und filmischer Klangsprache knüpft Fanning an die Linie von „Mushroom Cloud“ (2023) an – einem Album, auf dem er laut MusikBlog-Review „fast schon poetisch seinen emotional verrohten Zustand zur Schau“ trug –, erweitert sie jedoch um eine neue Offenheit und experimentelle Tiefe.
Die Single entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Robbie Moore und der internationalen Liveband des Künstlers im Idea Farm Studio in Südschweden.
Das von Neil Hoare inszenierte Musikvideo ist ein visueller Rausch: Städtische Szenen in Zeitlupe, knallrote und mystisch-blaue Bilder des Künstlers, dazwischen ein Pinup-Girl in Pink und andere sonderbare Charaktere. Bunt, kunstvoll, absurd – eine hypnotische Einladung, sich im Strom der Gedanken treiben zu lassen.
