Future Islands haben heute die beiden neuen Songs „The Ink Well“ und „One Day“ veröffentlicht. Die Tracks stammen von ihrem neuen Compilation-Album „From A Hole In The Floor To A Fountain Of Youth“, das am 22. Mai via 4AD erscheint.

20 Jahre, 20 Songs, vier Vinylseiten – und kein bisschen müde. Future Islands haben mit „From A Hole In The Floor To A Fountain Of Youth“ bewiesen, dass sie die Jubiläumsversuchung einer schnöden Greatest-Hits-Kollektion elegant umschifft haben.

Statt auf Bewährtes zu setzen, legen Future Islands mit dem neuen Werk eine Compilation vor, die alternative Versionen bekannter Songs, Raritäten und Fan-Favoriten vereint. Vieles davon war bislang nicht im Streaming verfügbar.

Das ist klug, denn es zeigt eine Band, die auch in den Zwischentönen zu Hause ist. „The Ink Well“ etwa schlummerte seit 2010 auf einer obskuren Split-7″ mit der nordkarolinischen Band Lonnie Walker, während das von Chris Coady produzierte „One Day“ 2014 als B-Side zu der Seasons-Single erschien – beides Stücke, die es verdient haben, endlich mehr Licht zu sehen.

Zusammengestellt hat das Doppelalbum Bassist William Cashion, der auch den poetischen Titel wählte. „Ich habe die Bildsprache dieser Liedzeile schon immer geliebt“, erklärt er. „Das Loch im Boden steht für den Alltag, aber dann ist da die Magie, die entsteht, wenn das Leben, von dem du geträumt hast, tatsächlich das wird, welches du lebst.“

Was diese Veröffentlichung von einem bloßen Archivprojekt unterscheidet, ist ihre emotionale Haltung. „Das hier ist für alle, die diese Songs bei sich getragen haben – von den ersten Hauspartys bis zu den Orten, an denen wir heute spielen“, so Cashion.

Zu ihrem letzten Album „People Who Aren’t There Anymore“ von 2024 schrieb MusikBlog im Review: „Was (…) weiterhin funkt: Die Beats, Synthies und Instrumente des Quartetts aus Baltimore. Eine tolle Produktion, die einfach Spaß macht.“

Diese Qualität zieht sich erkennbar durch das gesamte Schaffen von Future Islands – und wer Zweifel hatte, ob eine Raritäten-Compilation das einlösen kann, dürfte spätestens bei „The Ink Well“ und „One Day“ eines Besseren belehrt worden sein.

Für beide Songs sind außerdem Lyricvideos erschienen.

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