Ane Brun hat heute zusammen mit ARY ihre neue Single „Hold Me“ inklusive Musikvideo veröffentlicht. Der Song stammt von ihrem neuen Album „I Thought We Were The Same“, das am 6. November via BMG erscheint.
Ane Brun meldet sich mit ihrer neuen Single „Hold Me“ zurück und kündigt ihr neues Album „I Thought We Were The Same“ an – ihr erstes mit komplett neu geschriebenem Material seit sechs Jahren.
Wer bei diesen Ansagen schon leise „Endlich!“ gerufen hat, liegt goldrichtig, denn die schwedisch-norwegische Sängerin, Songwriterin und Produzentin lässt sich seit über zwei Jahrzehnten nicht in Schubladen stecken – und genau das macht sie zu einer der spannendsten Stimmen im nordischen Pop.
Von reduziertem Folk in den frühen Jahren bis zu den elektronischen Klanglandschaften von „After The Great Storm“ (2020) hat sich Ane Brun konsequent weiterentwickelt, ohne dabei ihre unverkennbare, brüchig-warme Stimme zu verlieren.
Für diese musikalische Wandlungsfähigkeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit zwei schwedischen Grammis als „Komponistin des Jahres“ und „Beste Alternative Popkünstlerin“.
Für „Hold Me“ hat sie sich mit der norwegischen Musikerin und Produzentin Ary zusammengetan, gemeinsam haben sie den Track geschrieben und produziert.
Herausgekommen ist ein Song, der ein fast archaisches Bedürfnis behandelt: die Sehnsucht nach Nähe und die Fähigkeit, sich diese Geborgenheit notfalls selbst zu schenken.
Wenn also gerade niemand da ist, der einen in den Arm nimmt, wenn die Welt unsicher wirkt und Halt fehlt, dann übernimmt offenbar die eigene Vorstellungskraft diesen Job – ein bisschen wie eine imaginäre Umarmung, die man sich selbst gibt, um durch wacklige Momente zu kommen.
Über die Beweggründe sagt Brun: „Wir Menschen täuschen uns oft selbst, um Schmerz nicht fühlen zu müssen. Das wird fast existenziell.“
Auch das kommende Album bewegt sich in diesem emotionalen Terrain: Vertrauen, Identität, Verrat und die Frage, wie Menschen sich nach tiefen Erschütterungen neu sortieren – Themen, die Ane Brun mit spürbarer Offenheit angeht, ohne ins Larmoyante abzurutschen.
Passend zu der neuen Single gibt es ein turbulentes, eindrucksvolles Musikvideo, gefilmt von Elis Lindsten, choreografiert, produziert und mitinszeniert von Hiroki Ichinose.
